| Rutscht unter 10.000er-Marke |
| Nach der Verschnaufpause von vorgestern schlugen die deutschen Standardwerte gestern wieder den Weg nach Süden ein. Dabei musste der DAX® die Marke von 10.000 Punkten preisgeben. Die Augen der Bullen richten sich somit zwangsläufig wieder auf den steilen Erholungstrend seit Februar (akt. bei 9.904 Punkten). Zusammen mit dem Aufwärtsgap von Mitte April bei 9.893/770 Punkten entsteht auf diesem Niveau ein wichtiger Auffangbereich. Ein Bruch dieser Bastion würde die charttechnische Ausgangslage der deutschen „blue chips“ nochmals deutlich eintrüben, denn dann müsste die Erholung seit Februar letztlich als (abwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Auch die quantitativen Indikatoren betonen derzeit die Risiken. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle das negative Schnittmuster seitens des trendfolgenden MACD. Den Bullen hilft aktuell nur eine schnelle Rückeroberung der alten Schlüsselmarken bei 10.100 Punkten. Noch besser wäre zweifelsfrei ein Spurt über die Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.232/43 Punkten), was derzeit aber leider Wunschdenken darstellt. |
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DAX® (Daily)
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| Interne Trendlinie … |
| … besitzt hohe Relevanz für den Euro Stoxx 50®. Gemeint ist der ehemalige Aufwärtstrend seit Sommer 2013 (akt. bei 3.160 Punkten), der in der Vergangenheit oftmals als Unterstützung bzw. Widerstand diente. Aktuell scheint die Marktteilnehmer im Dunstkreis des Kreuzwiderstands aus der beschriebenen internen Trendlinie und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 3.143 Punkten) der Mut zu verlassen. Damit ist die Gefahr der im Chartverlauf eingezeichneten Schulter-Kopf-Schulter-Formation unverändert gegeben. Übergeordnet sorgt zudem der seit Beginn des Jahrtausends dominierende Baissetrend (akt. bei 3.634 Punkten) für einen wichtigen Belastungsfaktor. In dieser Gemengelage ist derzeit Vorsicht geboten. Insbesondere gilt es, die Kombination aus dem Apriltief bei 2.860 Punkten und dem Aufwärtstrend seit Herbst 2011 (akt. bei 2.822 Punkten) zu verteidigen. Gelingt dieses Unterfangen nicht, muss mit einer Verschärfung des Abgabedrucks gerechnet werden. Bei den europäischen Standardwerten dürfte dann das bisherige Jahrestief bei 2.673 Punkten nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Süden darstellen. Die verschiedenen Hochs und Tiefs bei rund 2.500 Punkten stecken danach den nächsten Haltebereich ab. |
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EURO STOXX 50® (Weekly)
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| Hohe Hürden voraus – zu hohe? |
| Extrem spannend präsentiert sich derzeit der Chartverlauf der Porsche-Aktie. Nach dem Bruch des steilen Abwärtstrends seit April 2015 ist der Autotitel mittlerweile bis zu einer wichtigen Kumulationszone vorgestoßen. Der ehemalige Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 48,77 EUR) markiert allerdings nur den Auftakt zu einem echten Barrierenbündel, das sich zusätzlich aus einem Fibonacci-Level (50,45 EUR) und den verschiedenen Hochpunkten bei rund 51 ½ EUR speist. Vor allem dem zuletzt genannten Level kommt eine elementare Bedeutung zu, weil bei dessen Überwinden gleichzeitig ein klassischer Doppelboden vervollständigt wäre (siehe Chart). Der markante Docht der letzten Wochenkerze – bestätigt durch die jüngsten Schwächetendenzen – zeugt allerdings von dem Respekt, den die Marktteilnehmer den angeführten Widerständen entgegenbringen. Deshalb können tradingorientierte Anleger derzeit sogar neue Shortengagements ins Auge fassen. Die erste wichtige Unterstützung markiert dabei das Apriltief bei 41,15 EUR. Als Stopp-Loss auf der Oberseite bietet sich die eingangs beschriebene Kumulationszone an. |
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Porsche (Weekly)
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