| Saisonalität als unterstützender Faktor |
| Die letzten drei Handelstage dokumentieren, dass der DAX® aktuell bereits bei gut
12.100 Punkten eine Unterstützung findet. Der zuletzt regelmäßig ins Feld geführte
Rückzugsbereich aus der Kombination aus dem Aufwärtsgap von Ende März im Tageschart
(12.045 zu 11.996 Punkte) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.033 Punkten) dürfte
unseres Erachtens nicht unterschritten werden. Wir gehen also von einer milden Konsolidierung
aus. Rückenwind erhält unsere Interpretation derzeit durch den Faktor „Saisonalität“.
Während die Osterwoche im Normalfall sowohl mit überdurchschnittlichen Gewinnen als
auch mit einer überdurchschnittlichen Trefferquote aufwarten kann, gilt der April
insgesamt als sehr guter Börsenmonat. Das wichtigste Argument stellt in diesem Kontext
aber die Verbindung aus US-Präsidentschafts- und Dekadenzyklus dar, die Mitte April
bis in den Hochsommer hinein die saisonal beste Phase einläutet. Solange die o. g.
Unterstützung bei rund 12.000 Punkten besteht, sehen wir deshalb gute Chancen perspektivisch
den Deckel aus dem jüngsten Verlaufshoch und dem bisherigen Rekordhoch bei 12.376/91
Punkten zu lüften und damit für eine nochmalige Trendbeschleunigung zu sorgen. |
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DAX® (Daily) |
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| 200-Tages-Linie: Ein dickes Brett |
| Zum dritten Mal in diesem Jahr hat sich der Goldpreis zuletzt an seinen gleitenden
Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 1.255 USD) herangepirscht. Im Bereich
dieser Hürde hat das Edelmetall am vergangenen Freitag einen klassischen „shooting
star“ ausgeprägt. Dieses negative Candlestickmuster dokumentiert, dass ein Spurt über
die angeführte Glättungslinie alles andere als ein Selbstläufer wird, zumal knapp
darüber mit dem seit Juli 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 1.274 USD) die nächste
nicht zu verachtende Barriere wartet. Für einen weiteren Belastungsfaktor sorgen die
quantitativen Indikatoren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen aktuell eine divergente
Entwicklung aus, indem die letzten Verlaufshochs nicht mehr bestätigt wurden. In dieser
Gemengelage stecken die Märztiefs bei knapp 1.200 USD einen wichtigen Rückzugsbereich
ab. Diese zurückhaltende Sichtweise passt zu dem übergeordneten Abwärtstrend seit
dem Rekordhoch vom September 2011 bei 1.920 USD, der auf monatlicher Basis aktuell
bei 1.305 USD verläuft. Ein Bruch dieser Trendlinie – gleichbedeutend mit dem Abschluss
einer großen Korrekturflagge – wird deshalb wohl erst in der saisonal besten Phase
des Edelmetalls ab August ein Thema werden. |
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Gold (Daily) |
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| Idealtypischer Pullback |
| Die 200-Tages-Linie (akt. bei 11,60 EUR) hat die RIB Software-Aktie zuletzt als Sprungbrett
nach oben genutzt. Damit wurde gleichzeitig die Haltezone aus der 50%-Korrektur des
Hausseimpulses von Juni bis November 2016 (11,43 EUR) sowie den verschiedenen Hoch-
und Tiefpunkten in diesem Dunstkreis bestätigt. Auch der im Monatschart zuletzt ausgeprägte
„Hammer“ dokumentiert den unterstützenden Charakter der angeführten Bastion. Für das
„i-Tüpfelchen“ sorgt nun der Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit November
vergangenen Jahres (akt. bei 12,40 EUR). Dank der abgeschlossenen abc-Korrektur, der
o. g. Kumulationsunterstützung sowie dem Ende des Korrekturtrends der letzten Monate
befinden sich nun die Bullen wieder in der besseren Ausgangsposition. Das bisherige
Jahreshoch bei 13,45 EUR definiert dabei ein erstes Etappenziel, bevor das Pendant
vom letzten Jahr bei 14,86 EUR wieder auf die Agenda rückt. Eine enge Absicherung
auf Basis des ehemaligen Korrekturtrends sichert ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis
neuer Longengagements. |
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RIB Software (Weekly) |
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