11.04.2017 09:00
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DAX® - Saisonalität als unterstützender Faktor

Saisonalität als unterstützender Faktor
Die letzten drei Handelstage dokumentieren, dass der DAX® aktuell bereits bei gut 12.100 Punkten eine Unterstützung findet. Der zuletzt regelmäßig ins Feld geführte Rückzugsbereich aus der Kombination aus dem Aufwärtsgap von Ende März im Tageschart (12.045 zu 11.996 Punkte) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.033 Punkten) dürfte unseres Erachtens nicht unterschritten werden. Wir gehen also von einer milden Konsolidierung aus. Rückenwind erhält unsere Interpretation derzeit durch den Faktor „Saisonalität“. Während die Osterwoche im Normalfall sowohl mit überdurchschnittlichen Gewinnen als auch mit einer überdurchschnittlichen Trefferquote aufwarten kann, gilt der April insgesamt als sehr guter Börsenmonat. Das wichtigste Argument stellt in diesem Kontext aber die Verbindung aus US-Präsidentschafts- und Dekadenzyklus dar, die Mitte April bis in den Hochsommer hinein die saisonal beste Phase einläutet. Solange die o. g. Unterstützung bei rund 12.000 Punkten besteht, sehen wir deshalb gute Chancen perspektivisch den Deckel aus dem jüngsten Verlaufshoch und dem bisherigen Rekordhoch bei 12.376/91 Punkten zu lüften und damit für eine nochmalige Trendbeschleunigung zu sorgen.

DAX® (Daily)
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200-Tages-Linie: Ein dickes Brett
Zum dritten Mal in diesem Jahr hat sich der Goldpreis zuletzt an seinen gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 1.255 USD) herangepirscht. Im Bereich dieser Hürde hat das Edelmetall am vergangenen Freitag einen klassischen „shooting star“ ausgeprägt. Dieses negative Candlestickmuster dokumentiert, dass ein Spurt über die angeführte Glättungslinie alles andere als ein Selbstläufer wird, zumal knapp darüber mit dem seit Juli 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 1.274 USD) die nächste nicht zu verachtende Barriere wartet. Für einen weiteren Belastungsfaktor sorgen die quantitativen Indikatoren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen aktuell eine divergente Entwicklung aus, indem die letzten Verlaufshochs nicht mehr bestätigt wurden. In dieser Gemengelage stecken die Märztiefs bei knapp 1.200 USD einen wichtigen Rückzugsbereich ab. Diese zurückhaltende Sichtweise passt zu dem übergeordneten Abwärtstrend seit dem Rekordhoch vom September 2011 bei 1.920 USD, der auf monatlicher Basis aktuell bei 1.305 USD verläuft. Ein Bruch dieser Trendlinie – gleichbedeutend mit dem Abschluss einer großen Korrekturflagge – wird deshalb wohl erst in der saisonal besten Phase des Edelmetalls ab August ein Thema werden.

Gold (Daily)
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Idealtypischer Pullback
Die 200-Tages-Linie (akt. bei 11,60 EUR) hat die RIB Software-Aktie zuletzt als Sprungbrett nach oben genutzt. Damit wurde gleichzeitig die Haltezone aus der 50%-Korrektur des Hausseimpulses von Juni bis November 2016 (11,43 EUR) sowie den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten in diesem Dunstkreis bestätigt. Auch der im Monatschart zuletzt ausgeprägte „Hammer“ dokumentiert den unterstützenden Charakter der angeführten Bastion. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt nun der Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends seit November vergangenen Jahres (akt. bei 12,40 EUR). Dank der abgeschlossenen abc-Korrektur, der o. g. Kumulationsunterstützung sowie dem Ende des Korrekturtrends der letzten Monate befinden sich nun die Bullen wieder in der besseren Ausgangsposition. Das bisherige Jahreshoch bei 13,45 EUR definiert dabei ein erstes Etappenziel, bevor das Pendant vom letzten Jahr bei 14,86 EUR wieder auf die Agenda rückt. Eine enge Absicherung auf Basis des ehemaligen Korrekturtrends sichert ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis neuer Longengagements.

RIB Software (Weekly)
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Quelle

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