14.06.2017 08:00
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DAX® - Schiebezone legt prozyklische Positionierung nahe

Schiebezone legt prozyklische Positionierung nahe
Nach dem schwächeren Wochenauftakt zeigte sich der DAX® gestern wieder von der stressresistenten Seite. Damit hat die seitliche Schiebezone der letzten Tage weiter Bestand und aus Investorensicht ist unverändert Geduld gefragt. Um neues Aufwärtsmomentum zu entfachen, müssten die deutschen Standardwerte den Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.843 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 12.842/79 Punkten überspringen. Auf der Unterseite markieren indes das Tief vom 7. Juni bei 12.641 Punkten bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.599 Punkten) die ersten Unterstützungen, ehe das Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) eine weitere Rückzugslinie definiert. Wirkliches Ungemach droht dem Aktienbarometer aus charttechnischer Sicht aber erst dann, wenn die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten unterschritten werden. Die zuletzt genannte Zone können Anleger deshalb als Stopp-Loss heranziehen. Ohne eine negative Weichenstellung gilt allerdings weiter „im Zweifel für den Angeklagten“. Dieses Motto wird zusätzlich durch das neue Allzeithoch im DJIA (21.333 Punkte) sowie den neuen Rekordschlusskurs beim S&P 500® (2.440 Punkte) untermauert.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Ein wichtiges Sprungbrett
Mit Autoaktien war in diesem Jahr bisher kein Staat zu machen. Im Fall der Volkswagen Vz.-Aktie schlägt sich dies u.a. in der Positionierung im „HSBC-Trendkompass“ nieder. Schließlich notieren die beiden objektiven Kriterien „Relative Stärke nach Levy“ und „Momentum“ jeweils unterhalb der Schlüsselgröße von 1. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Autotitel dennoch auf einen interessanten Level, denn die Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 133,36 EUR bzw. 132,31 EUR) markiert den Auftakt zu einer absoluten Kernhaltezone. Abgerundet wird die Bastion durch die Apriltiefs bei 130,45/20 EUR sowie diverse Fibonacci-Retracements in diesem Dunstkreis. Dank der Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie der Rückeroberung des langfristigen gleitenden Durchschnitts gewinnt eine Aufwärtsreaktion u. E. zunehmend an Konturen. Die Hochpunkte bei gut 146 EUR stecken dabei ein erstes wichtiges Erholungsziel ab, ehe das bisherige Jahreshoch 2017 (156,55 EUR) wieder ins Blickfeld rückt. Als Stopp auf der Unterseite können Investoren die o. g. Bastion bei gut 130 EUR heranziehen, wodurch ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis sichergestellt wird.
 
 
  Volkswagen (Daily)  
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Doppelter Rückenwind
Im bisherigen Jahresverlauf zeigte die Lanxess-Aktie Respekt vor den alten Rekordständen bei knapp 70 EUR. Durch die charttechnische Brille betrachtet, lässt sich diese Feststellung an der seit Januar ausgeprägten Schiebezone zwischen 60 EUR auf der Unterseite und 69 EUR auf der Oberseite festmachen. Mit einem Wochenschlusskurs von 70,47 EUR gelang dem Titel am vergangenen Freitag nicht nur die Auflösung der angeführten Tradingrange, sondern gleichzeitig auch noch ein neues Allzeithoch. Da die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon darüber hinaus den „doppelten“ Ausbruch bestätigen, befindet sich das Papier derzeit in einer charttechnisch sehr vielversprechenden Ausgangslage. Aus der Höhe des o. g. Konsolidierungsmusters lässt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 9 EUR ableiten, was im Umkehrschluss zu einem rechnerischen Kursziel von 78 EUR führt. Als Stopp-Loss für neue Longengagements bieten sich die jüngsten Verlaufshochs bei rund 69 EUR an. Schließlich wären bei einem Rebreak dieses Levels per Wochenschlusskurs nicht nur die neuen Rekordstände passé, sondern auch ein Rückfall in die eingangs angeführte Schiebezone zu beklagen.
 
 
  LANXESS (Weekly)  
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