| Schlüsselgröße: 10.800 Punkte |
| Zum Abschluss einer turbulenten Woche gönnte sich der DAX® am vergangenen Freitag eine kleine Verschnaufpause. Festmachen lässt sich dies am besten an dem ausgeprägten „inside day“, d. h. die Schwankungsbreite des Tages verblieb am Freitag innerhalb des Pendants des Vortages. Dieses Innehalten gibt uns die Gelegenheit, einen Blick auf den längerfristigen Wochenchart des Aktienbarometers zu werfen. In den letzten beiden Wochen hat der DAX® exakt dort die Kurve bekommen, wo es aus charttechnischer Sicht halten musste. Nämlich auf Basis der Haltezone aus dem Tief von Ende September bei 10.190 Punkten, der 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.164 Punkten) sowie dem ehemaligen Korrekturtrend seit April 2015 (akt. bei 10.094 Punkten). Der Chart verdeutlicht allerdings auch eindrucksvoll die Bedeutung der Schiebezone der letzten Monate zwischen knapp 10.200 Punkten auf der Unter- und gut 10.800 Punkten auf der Oberseite. Demnach können Anleger von einem neuen Aufwärtsmomentum ausgehen, wenn die Auflösung der beschriebenen Tradingrange gelingt. Im Erfolgsfall ergibt sich aus der Höhe des Konsolidierungsmusters ein rechnerisches Kursziel von rund 11.400 Punkten, welches sehr gut mit dem Hoch vom November vergangenen Jahres bei 11.431 Punkten harmoniert. |
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DAX® (Weekly)
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| „selling climax“ überwunden |
| Den Kursverlauf der Deutschen Bank halten wir derzeit für einen der Spannendsten überhaupt – und zwar sowohl unter lang- als auch unter kurzfristigen Gesichtspunkten. Starten wir mit dem großen Bild: Im Anschluss an das historische Tief vom September bei 9,90 EUR gelang dem Banktitel zuletzt eine Aufwärtsreaktion, in deren Verlauf sowohl die Rückkehr in den seit April 2010 bestehenden Baissetrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 12,37 EUR) als auch die Rückeroberung des zyklischen Tiefs vom Januar 2009 bei 13,39 EUR vollzogen wurde. Aus technischer Sicht sind die zuvor gesehenen Notierungen im einstelligen Bereich als Übertreibung auf der Unterseite einzustufen. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell die Umsatzentwicklung bzw. die positiven Divergenzen seitens diverser Indikatoren (z. B. RSI). Besonders hervorheben möchten wir das Volumen, das im September ein nie dagewesenes Niveau erreichte. Noch interessanter sind die Umsätze im Wochenbereich: Hier wird das „Hammer“-Umkehrmuster von Ende September ebenfalls durch ein rekordhohes Volumen bestätigt. Eine ganze Reihe von Faktoren sprechen deshalb dafür, dass es bei der Aktie der Deutschen Bank in den letzten Monaten zu einer klassischen „selling climax“ kam (Fortsetzung siehe unten). |
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Deutsche Bank (Monthly)
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| Unsere Erholungsziele |
| Eine solche „selling climax“ sorgt regelmäßig für eine Marktbereinigung, der sich dann eine entsprechende Erholung anschließt. In diesem Zusammenhang lohnt es sich aus Anlegersicht die Zeitebene herunterzubrechen. Schließlich liegt im Tagesbereich eine ähnlich vielversprechende Ausgangslage vor. Mit dem Sprung über die jüngsten Verlaufshochs bei 13,74/81/84 USD wurde eine Bodenbildung abgeschlossen, die durch die Umsatzentwicklung eine zusätzliche Bestätigung erfährt (siehe Chart). Für ein weiteres Argument auf der Habenseite sorgt die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 13,98 EUR). Aus der Höhe der unteren Umkehr lässt sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 3,50 EUR ableiten, was perspektivisch auf ein Wiedersehen mit dem Hoch vom April bei 17,54 EUR schließen lässt. Jenseits dieses Levels markiert das März-Pendant bei 18,84 EUR das nächste Anlaufziel. Per Saldo liegt derzeit die „Idealkonstellation“ vor, dass die kurz- und langfristige Chartsituation „Hand in Hand“ gehen. Um die vielversprechende Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, gilt es in Zukunft, die o. g. Nackenzone der inversen S-K-S-Formation bei 13,84/74 EUR nicht mehr zu unterschreiten. |
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Deutsche Bank (Daily)
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