15.11.2016 09:00
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DAX® - Schlüsselgröße: 10.800 Punkte – zum Zweiten!

Schlüsselgröße: 10.800 Punkte – zum Zweiten!
Mit dem gestrigen Tageshoch bei 10.802 Punkten testete der DAX® gleich zu Wochenbeginn die zuletzt immer wieder angeführte Schlüsselzone. Diese speist sich aus der Tradingrange der letzten Monate, welche auf der Oberseite wiederum durch die jüngsten Verlaufshochs bei 10.780/802/828 Punkten definiert wird. Gelingt dem Aktienbarometer der Ausbruch, ließe sich das kalkulatorische Anschlusspotenzial – abgeleitet aus der Höhe der Schiebezone – auf rund 600 Punkte taxieren. Über den Tellerrand hinausgeblickt dürfte damit sogar wieder das Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten ins Blickfeld rücken. Auf eine positive Weichenstellung lassen derzeit die trendfolgenden Indikatoren hoffen. So ist der Aroon gestern dem Beispiel des MACD gefolgt und hat die jüngsten Kursavancen in ein neues Einstiegssignal umgemünzt. Per Saldo sollte ein Sprung über die Hürden bei rund 10.800 Punkten für neues Aufwärtsmomentum am deutschen Aktienmarkt sorgen. Auf der Unterseite gilt es, die 200-Stunden-Linie (akt. bei 10.594 Punkten) zu beachten. Schließlich würde ein Abgleiten unter die angeführte Glättungslinie ein erstes Indiz dafür liefern, dass sich der DAX® erneut an der Schlüsselgröße bei 10.800 Punkten die Zähne ausbeißt.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Bodenbildung komplettiert
Nach dem Sprung über den seit 2015 bestehenden Baissetrend (akt. bei 6,57 EUR) ließ die Commerzbank-Aktie zu Wochenbeginn weitere positive Signale folgen. In der Summe sorgen die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 6,73 EUR) sowie der Sprung über das Hoch vom 1. September bei 6,70 EUR für einen charttechnischen Befreiungsschlag. Schließlich wurde mit dem gestrigen Aufwärtsgap (6,78 EUR zu 6,89 EUR) die Bodenbildung der letzten Monate vervollständigt. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Blick auf die relative Stärke nach Levy (27 Wochen), welche die beschriebene untere Umkehr mit dem äquivalenten Muster sowie dem Bruch des seit Anfang 2014 bestehenden Baissetrends im Verlauf des Indikators untermauert. Das kalkulatorische Anschlusspotential – abgeleitet aus der Höhe der Umkehrformation – lässt sich auf rund 1,50 EUR taxieren. Perspektivisch dürfte also die Kurslücke vom 3. Mai bei 7,83/7,99 EUR geschlossen werden. Jenseits dieser Zone definieren die Hochs bei 8,64/65 EUR die nächsten Zielmarken. Um die beschriebene Steilvorlage nicht leichtfertig zu verspielen, sollte die Commerzbank-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die Nackenlinie der Bodenbildung bei 6,70 EUR zurückfallen.
 
 
  Commerzbank (Daily)  
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Jahreshoch im Visier
Bei der QSC-Aktie liegt derzeit eines unserer Lieblingssetups vor: Neue fundamentale Informationen schlagen sich in einem Aufwärtsgap (1,77 EUR zu 1,80 EUR) nieder, das im weiteren Handelsverlauf nicht geschlossen wurde. In der Vergangenheit zog dieses Phänomen oftmals weitere Kursgewinne nach sich, insbesondere dann, wenn weitere konstruktive Weichenstellungen in die gleiche Richtung deuten. Im konkreten Fall sorgt der Bruch des seit September bestehenden Baissetrends (akt. bei 1,82 EUR) für die „bullishe“ Auflösung einer klassischen Korrekturflagge (siehe Chart), die perspektivisch sogar das bisherige Jahreshoch bei 2,24 EUR bzw. das Hoch vom Mai 2015 bei 2,30 EUR wieder ins Blickfeld rückt. Jenseits dieser beiden Hürden wäre sogar eine langfristige Bodenbildung abgeschlossen. Kurzfristig wird die Auflösung des beschriebenen Konsolidierungsmusters durch die Stabilisierung im Verlauf der relativen Stärke nach Levy untermauert (siehe Chart). Aber auch unter Risikogesichtspunkten hat die aktuelle Chartkonstellation Charme. Schließlich gewährleistet eine enge Absicherung auf Basis der eingangs angeführten Kurslücke ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
 
 
  QSC (Daily)  
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