| Hinter dem DAX® liegt eine volatile Handelssitzung, die aufgrund des ausgeprägten oberen und unteren Schattens sowohl den Bullen als auch den Bären Argumente an die Hand liefert. Das Tief vom Mittwoch bei 10.093 Punkten, welches einen Test der Schlüsselhaltezone aus dem alten Korrekturtrend seit Anfang Dezember (akt. bei 10.130 Punkten), einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (10.109/10.065 Punkten) sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.080 Punkten) brachte, wird inzwischen von zwei höherliegenden Tiefs eingerahmt. Per Saldo entsteht also ein sog. „swing low“ – in der Vergangenheit oftmals ein Indiz für eine kurzfristige Trendwende. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Aktienbarometer auf Basis der o. g. Kernunterstützung die Kurve bekommt. Auf der Oberseite hat der DAX® allerdings weiterhin das bekannt „dicke Brett“ aus den Hochs der letzten Monate zwischen 10.341 und 10.474 Punkten und dem Abwärtsgap vom ersten Handelstag des Jahres (10.486/743 Punkte) zu bohren. Abgerundet wird die Relevanz der genannten Hürden durch den Korrekturtrend seit April 2015 (auf Monatsbasis akt. bei 10.511 Punkten) sowie die Tatsache, dass jenseits dieses Levels der Point & Figure-Chart ein neues Einstiegssignal generieren würde. |