03.06.2016 08:00
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DAX® - Tiefs auf gleichem Niveau sorgen für Unterstützung

Tiefs auf gleichem Niveau sorgen für Unterstützung
Der gesunde Grundcharakter der jüngsten Verschnaufpause hält unseres Erachtens an. Auffällig ist dabei, dass die letzten beiden Tagestiefs auf nahezu identischem Niveau ausgeprägt wurden (10.160/57 Punkte). Darin spiegelt sich eine gewisse Nachfragebereitschaft seitens der Marktteilnehmer auf diesem Level wider. Ohnehin würde erst ein Rebreak der Schlüsselunterstützungen bei knapp 10.100 Punkten (u. a. 200-Tages-Linie, alter Abwärtstrend seit April 2015) bzw. die Kombination aus der jüngsten Aufwärtskurslücke (10.131 zu 10.078 Punkte) und dem gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage (akt. bei 10.083 Punkten) den deutschen Standardwerten eine wirkliche Breitseite verpassen. Mit Blick auf die Glättungslinien sorgt das anstehende positive Schnittmuster zwischen dem kurz- bzw. langfristigen Durchschnitt für ein weiteres Proargument. Deshalb können Anleger mit einem engen Stopp-Loss auf Basis des o. g. Kernauffangbereichs weiterhin auf ein Wiedersehen mit dem Aprilhoch bei 10.474 Punkten setzen. Perspektivisch ermöglicht das kalkulatorische Anschlusspotential – abgeleitet aus der zuletzt nach oben aufgelösten Schiebezone – sogar ein Schließen der Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres (obere Gapkante bei 10.743 Punkten).
 
 
  DAX® (Daily)  
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Abwärtstrendbruch macht Mut
Auf Basis der 200-Wochen-Linie (akt. bei 2.663 Punkten) gelang den chinesischen Standardwerten zuletzt eine Stabilisierung. Die letzten drei Wochentiefs, welche allesamt bei exakt 2.781 Punkten ausgeprägt wurden, liefern nun möglicherweise den Startschuss für „mehr“ als das. Schließlich konnte der Shanghai Composite jüngst endgültig den steilen Baissetrend seit Juni 2015 (akt. bei 2.797 Punkten) zu den Akten legen. Aus charttechnischer Sicht wurde damit gleichzeitig eine Keilformation „bullish“ aufgelöst. Das Risiko eines Fehlausbruchs wird dabei durch eine ganze Reihe von freundlich zu interpretierenden Indikatoren reduziert. Exemplarisch wollen wir an dieser Stelle das jüngste Kaufsignal seitens des MACD bzw. den nächsten Abwärtstrendbruch im Verlauf des RSI hervorheben. In dieser Gemengelage halten wir ein Wiedersehen mit dem Aprilhoch bei 3.097 Punkten fast schon für eine Pflichtaufgabe. Die „Kür“ wäre indes ein Anlauf auf die charttechnisch wesentlich bedeutendere Widerstandszone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten der letzten zehn Jahre zwischen 3.361 und 3.478 Punkten sowie einem Fibonacci-Level (bei exakt 3.400 Punkten). Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die eingangs erwähnte langfristige Glättungslinie an.
 
 
  Shanghai Composite (Weekly)  
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An neuralgischem Punkt
Nachdem sich seit Jahresbeginn die 38-Monats-Linie (akt. bei 47,11 EUR) immer wieder als Unterstützung erwiesen hat, befindet sich die Axel Springer-Aktie aktuell an einer charttechnisch enorm bedeutenden Schwelle. Gemeint ist der Kreuzwiderstand aus dem im April 2015 etablierten Baissetrend (akt. bei 50,79 EUR) und den Rekordständen bei 50,33/51,48 EUR. Gelingt dem Titel der Sprung über die genannten Hürden, wäre die gesamte Verschnaufpause des letzten Jahres letztlich als trendbestätigende Flagge zu interpretieren (siehe Chart). Im Erfolgsfall springt also die Börsenampel wieder auf „grün“ und lässt perspektivisch sogar wieder das bisherige Allzeithoch bei 59,13 EUR auf die Agenda rücken. Als einzige nennenswerte Zwischenetappe auf den Weg in diese Region ist das Septemberhoch vom 2015 bei 55,69 EUR zu nennen. Im Ausbruchsfall bietet sich der o. g. Korrekturtrend, welcher gleichzeitig als obere Flaggenbegrenzung fungiert, als engmaschige Absicherung an. Aber auch darunter stehen mit der 38-Monats-Glättung sowie dem Aufwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 45,50 EUR) markante Unterstützungen zur Verfügung.
 
 
  Axel Springer (Monthly)  
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