| Trend im Blickfeld |
| Nach einem relativ ruhigen Start in den Handelstag kam der DAX® gestern ab mittags unter Druck. Die Schwankungsbreite fiel dabei mit 210 Punkten in Relation zu den letzten Handelstagen überdurchschnittlich aus. Umso wichtiger war die Erholung im Verlauf des Nachmittags, mit deren Hilfe die flachere Abwärtstrendlinie seit April 2015 (akt. bei 10.674 Punkten) gerade noch einmal verteidigt werden konnte. Darunter steht mit der Kumulationszone bei 10.400 Punkten sogar noch eine charttechnisch sehr viel bedeutendere Bastion zur Verfügung. Die 38-Tages-Linie (akt. bei 10.474 Punkten) markiert dabei den Ausgangspunkt zu einer extrem wichtigen Haltezone, die sich zusätzlich aus verschiedenen alten Hoch- und Tiefpunkten sowie aus dem steileren Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.410 Punkten) speist. Auf der Oberseite fallen die jüngsten beiden Tageshochs bei 10.776/80 Punkten auf. Nicht nur, dass beide Hochs nur vier Indexzähler trennen, sondern diese wurden auch im Dunstkreis des bisherigen Jahreshochs ausgeprägt. Mit anderen Worten: Wird dieser „Deckel“ gelüftet, dürfte der DAX® neues Aufwärtsmomentum entwickeln. |
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DAX® (Daily)
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| Abschluss der Bodenbildung? |
| Die japanischen Standardwerte haben zuletzt mehrfach auf Basis der steigenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 15.947 Punkten) die Kurve bekommen. Damit wächst gleichzeitig die Hoffnung auf die Ausprägung eines Doppelbodens, welcher durch die Tiefs vom Februar und Juni bei 14.866/64 Punkten definiert wird. Um die untere Umkehr abzuschließen, bedarf es allerdings noch eines letzten Schrittes: Gemeint ist ein Sprung über die Kumulationszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 16.983 Punkten), der Nackenlinie des Kursmusters (akt. bei 17.156 Punkten), einer alten Erholungstrendlinie (akt. bei 17.176 Punkten) sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses seit Juni 2015 (17.211 Punkte). Gelingt dem Aktienbarometer der skizzierte Befreiungsschlag, dürften die Hochpunkte vom April und Februar bei 17.614/905 Punkten nur Durchgangsstationen auf dem Weg nach Norden darstellen. Schließlich lässt sich aus der Höhe der möglichen unteren Umkehr ein kalkulatorisches Kursziel von rund 20.000 Punkten ableiten, welches interessanterweise bestens mit den Hochpunkten vom letzten Quartal 2015 harmoniert. Rückenwind erhält der Nikkei derzeit von Seiten der Trendfolger MACD und Aroon, die vor allem im Wochenbereich freundlich zu interpretieren sind. |
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Nikkei 225 (Daily)
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| Stabilisierung nimmt Form an |
| Nach dem Kursverfall seit April 2015, in dessen Verlauf sich die Hugo Boss-Aktie in der Spitze mehr als halbierte, versucht das Papier nun eine Stabilisierung. Die Haltezone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten seit Ende 2010 bei rund 50 EUR sowie dem 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Herbst 2008 (50,52 EUR) stellt hierfür auch ein charttechnisch sehr interessantes Niveau dar. Diverse Indikatoren signalisieren, dass das Papier inzwischen das Schlimmste überstanden hat. So ist der MACD wieder eindeutig „long“ positioniert, und im Verlauf der relativen Stärke nach Levy wurde zuletzt der Abwärtstrend der letzten 18 Monate gebrochen. Als Zeichen einer „reifen“ Baisse hatten beide Indikatoren zuvor bereits positive Divergenzen ausgeprägt. Um die laufende Stabilisierung mit einem Ausrufezeichen zu versehen, ist allerdings ein Anstieg über das Augusthoch bei 58,20 EUR bzw. die 38-Wochen-Linie (akt. bei 58,38 EUR) vonnöten. Solange der diskutierte Befreiungsschlag auf sich warten lässt, können Anleger mit den untenstehenden Discountzertifikaten auf die diskutierte Stabilisierung des Titels setzen. Neben der o. g. Haltezone steht dabei mit dem bisherigen Verlaufstief bei 46 EUR eine weitere wichtige Unterstützung zur Verfügung. |
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HUGO BOSS (Weekly)
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| Gelungener Ausbruch |
| Den Kursverlauf des Dow Jones Transport-Index halten wir derzeit für einen der absoluten Schlüsselcharts! Schließlich legen gleich zwei unterschiedliche Kursmuster das Ende der seit dem bisherigen Rekordhoch vom November 2014 bei 9.310 Punkten bestehenden Korrekturphase nahe. Doch der Reihe nach: Zuletzt konnten die Transportwerte den Abwärtstrend der letzten 18 Monate (akt. bei 7.806 Punkten) überwinden. Im übergeordneten Kontext kann damit die gesamte Verschnaufpause letztlich als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart), so dass der Aufwärtstrend seit Juli 2009 (akt. bei 7.309 Punkten) nun wieder an Fahrt aufnehmen dürfte. Als zweites konstruktives Chartmuster hat das Aktienbarometer jüngst eine inverse S-K-S-Formation – definiert durch die Tiefpunkte bei 7.453/6.403/7.029 Punkten – vervollständigt. Da beide Weichenstellungen „Hand in Hand“ gehen, halten wir perspektivisch ein Wiedersehen mit dem o. g. Allzeithoch für wahrscheinlich. Rückenwind erhält der beschriebene „doppelte Ausbruch“ durch den freundlich zu interpretierenden MACD. Im Sinne einer der ältesten Tradingweisheiten überhaupt, wonach sich der Dow Jones in die Richtung der Transportwerte entwickelt, sollte auch der „große Bruder“ von der beschriebenen Entwicklung profitieren. |
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Dow Jones Transportation Index (Weekly)
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