| Verlaufstief im Fokus |
| Bereits an den letzten beiden Tagen hatten wir beim DAX® auf die Parallelen zur Situation im März 2011 während der Atomkatastrophe von Fukushima hingewiesen. In beiden Fällen dominierte die Psychologie, d. h. Anleger hatten mit einem hohen Grad an Unsicherheit oder sogar Angst zu kämpfen. Diese negative Stimmungslage dürfte den Marktteilnehmern heute erhalten bleiben. Schließlich lassen die Vorgaben einen Test des jüngsten Verlaufstiefs bei 9.508 Punkten erwarten. Übergeordnet sorgen unverändert die nach unten aufgelöste Bärenflagge im Zusammenspiel mit dem zuletzt vervollständigten Doppeltopp für die entscheidenden Belastungsfaktoren. Aus der oberen Umkehr ergibt sich immerhin ein kalkulatorisches Abschlagspotential bis in den Bereich von rund 9.100 Punkten. Da diese Zielmarke gleichzeitig den Ausgangspunkte der Kurslücke von Mitte Februar (9.079 zu 8.968 Punkte) darstellt, entsteht auf diesem Niveau ein wirklich wichtiger Auffangbereich. Damit Anleger am deutschen Aktienmarkt zumindest von einer leichten Entspannung ausgehen könnten, müsste die Nackenlinie des o. g. Doppeltopps (9.737 Punkte) zurückerobert werden. |
| |
| |
DAX® (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Vorsicht ist geboten |
| Nach der großen Kurslücke von Ende April (104,00 USD zu 98,70 USD) hat die Haltezone aus den Tiefs vom August 2015 und Januar 2016 bei rund 92 USD letztlich gehalten. Allerdings kam der folgende Erholungsimpuls im Bereich des Fibonacci-Clusters aus dem 50%-Retracement der jüngsten Abwärtsbewegung (100,93 USD) sowie dem 23,6%-Pendant der gesamten Korrektur seit April 2015 (100,09 USD) zum Erliegen. Deshalb besteht aus technischer Sicht aber noch lange keine Entwarnung für Apple-Aktionäre. Sowohl auf Wochen- als auch auf Tagessicht bildet der Kursverlauf ein absteigendes Dreieck aus. In diesem Zusammenhang wäre ein nachhaltiger Rutsch unter die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 96,77 USD) und dem Tief von Anfang Juni bei 96,63 USD ein negatives Zeichen. Bei einer negativen Weichenstellung rückt zunächst die eingangs angeführte Bastion bei 92 USD in den Fokus, deren Bruch aufgrund des dann vervollständigten absteigenden Dreiecks weiteres Abwärtspotential bis zu den Hochs von Ende 2013 bei rund 82 USD freisetzen dürfte. Für die Bullen ist dagegen essentiell die Marke von 100 USD nachhaltig zurückzuerobern, um wieder optimistischer in die Zukunft blicken zu können. |
| |
| |
Apple (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Die zweite Chance? |
| Zu Jahresbeginn haben wir beim Stoxx Europe 600 Oil & Gas die Schlüsselunterstützung aus den Tiefständen der Jahre 2009, 2003 und 1998 bei 232/220/212 Punkten in den Vordergrund gerückt. Aus zwei Gründen messen wir dieser Kernunterstützung auch weiterhin elementaren Charakter für die weitere Entwicklung der europäischen Öl- und Gasunternehmen bei. Zum einen wurde der unterstützende Charakter der angeführten Bastion durch die im Januar bzw. Februar ausgeprägten „Hammer“-Umkehrmuster in nahezu idealtypischer Weise bestätigt. Zum anderen gilt es diese Haltezone in Zukunft unbedingt zu verteidigen. Ansonsten würde die Seitwärtsphase der letzten 20 Jahre zu einer klassischen Toppbildung mutieren (siehe Chart). Entsprechend sollten Anleger, die über ein Engagement in Anlagezertifikaten nachdenken, die genannten Schlüsselunterstützungen berücksichtigen. Hilfreich erscheint uns derzeit auch der Blick auf die relative Entwicklung. Auffällig ist, dass sich der Sektor seit Jahresbeginn deutlich besser entwickelt hat als der Stoxx Europe 600. Dank dieser Entwicklung steht der Baissetrend seit Januar 2012 im Ratio-Chart zwischen den Öltiteln und dem breiten Markt zur Disposition. Gelingt der Trendbruch, dürfte die lange Phase der Underperformance der letzten Jahre Geschichte sein. |
| |
| |
STOXX® Europe 600 Oil & Gas (Monthly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|