| Vom Saisonmuster begünstigt |
| Im Vorfeld des heutigen US-Arbeitsmarktberichts wurden gestern am Aktienmarkt keine neuen Weichenstellungen vollzogen. Der DAX® pendelte dabei in einer Handelsspanne von rund 100 Indexpunkten um die Marke von 10.600 Punkten und schloss auf Schlusskursbasis nahezu unverändert im Vergleich zum Vortag. Damit bleibt es bei den zuletzt geäußerten Rahmendaten. Insgesamt zeigt sich der DAX® von seiner konstruktiven Seite und wird durch die zuletzt an dieser Stelle beschriebenen saisonalen bzw. zyklischen Einflussfaktoren gestützt. Gelingt es, diese Vorgabe in weitere Kursgewinne umzumünzen, dürften in einem ersten Schritt die jüngsten Verlaufshochs bei 10.705/780/802 Punkten überwunden werden, was den Weg in Richtung des Hochs vom November des vergangenen Jahres bei 11.431 Punkten freimachen würde. Die technischen Indikatoren präsentieren sich freundlich und bestätigen damit die insgesamt solide Ausgangslage für das Aktienbarometer. So hat nach dem Stochastik-Oszillator mittlerweile auch der trendfolgende MACD ein neues Einstiegssignal generiert. Auf der Unterseite fungiert der ehemalige Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.314 Punkten) als wichtige Haltemarke, die es zu verteidigen gilt, um die gute Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen. |
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DAX® (Daily)
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| Vor endgültiger Wende |
| Die zuletzt bereits diskutierte große inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Tiefpunkte bei 37,75/26,05/39,19 USD – nimmt beim Ölpreis mehr und mehr Gestalt an (siehe "Daily Trading" vom 27. September). Einen Fingerzeig in diese Richtung liefert der Bruch des seit Juni bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 46,79 USD). Was aus charttechnischer Sicht allerdings noch fehlt um die untere Umkehr abzuschließen, ist ein Spurt über die letzten beiden wichtigen Verlaufshochs bei rund 51/52 USD. ?Gelingt der Befreiungsschlag, wäre nicht nur die angeführte Bodenbildung vervollständigt, sondern die nächste wichtige Widerstandszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 60 USD dürfte dann nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Jenseits dieser Hürden definiert die 200-Wochen-Linie (akt. bei 72,34 USD) das nächste Anlaufziel. Rückenwind kommt aktuell von der Indikatorenseite, wobei wir das frische Einstiegssignal seitens des MACD hervorheben möchten. Auf der Unterseite gilt es in Zukunft den o. g. ehemaligen Korrekturtrend unbedingt zu verteidigen. Schließlich würde ein Rückfall in diesen Trend den Hoffnungen auf eine tragfähige inverse S-K-S-Formation einen deutlichen Dämpfer verpassen. |
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Ölpreis (WTI) (Weekly)
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| Wie ein Schweizer Uhrwerk |
| Die Visa-Aktie hat seit über sieben Jahren einen tollen Lauf. Im Rahmen des seit Januar 2009 bestehenden Haussetrendkanals (Begrenzungen akt. bei 63,14 USD bzw. 108,24 USD) gönnte sich der Titel im letzten Jahr zwar eine Verschnaufpause, diese trug aber äußerst konstruktive Züge. Durch die Brille des Charttechnikers betrachtet, entstand ein klassisches aufsteigendes Dreieck. Der Spurt über die alten Rekordstände bei 81,01/73/76 USD – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung des beschriebenen Konsolidierungsmusters – sorgt nun für ein erneutes prozyklisches Einstiegssignal. Aus der Höhe des Dreiecks lässt sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis knapp 100 USD ableiten. Auf dem Weg in diese Kursregion definieren die 138,2%-Fibonacci-Projektion bzw. das 161,8%-Pendant (86,70 USD/90,21 USD) wichtige Etappenziele. Rückenwind erhält das Einstiegssignal durch die Positionierung des Papiers im „HSBC Trendkompass“. Sowohl das langfristige Kriterium der relativen Stärke (Levy) als auch das kurzfristige in Form des Momentums der letzten vier Wochen signalisieren derzeit einen idealtypischen Aufwärtstrend. Um den Ausbruch nicht zu negieren, darf die Visa-Aktie in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom November 2015 bei 81,01 USD zurückfallen. |
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Visa (Monthly)
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