| Selbst im Stundenchart des DAX® findet die Handelsspanne der letzten Tage und Wochen ihren Niederschlag. Die Bedeutung der ohnehin schon massiven Begrenzungen auf der Oberseite aus diversen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 10.100 Punkten, einem Fibonacci-Cluster, der 200-Tages-Glättung (akt. bei 10.161 Punkten) sowie dem seit April 2015 bestehenden Baissetrend (akt. bei 10.171 Punkten) wird noch zusätzlich durch die 200-Stunden-Glättung (akt. bei 10.095 Punkten) unterstrichen. Als Leitplanken nach Süden fungieren dagegen die jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 9.768/37 Punkten. Da die beschriebene Schiebezone bereits seit Längerem Bestand hat, dürfte sich einiges an Bewegungspotential aufgestaut haben. Die Botschaft lautet also: Endet die gegenwärtigen Geduldsprobe, können sich Anleger prozyklisch positionieren. Während ein Rutsch unter die o. g. Verlaufstiefs perspektivisch den Weg bis zu den Tiefpunkten vom Januar 2015 bzw. August/September 2015 bei gut 9.300 Punkten ebnet, würde ein Ausbruch nach oben das angeschlagene Chartbild des Aktienbarometers „heilen“. Im Erfolgsfall dient das Aprilhoch bei 10.474 Punkten das nächste Erholungsziel, welches bestens mit dem Abwärtsgap vom ersten Handelstag des Jahres (10.486 zu 10.743 Punkte) harmoniert. |