02.03.2016 08:00
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DAX® - „Weißer Block“ als Steilvorlage

„Weißer Block“ als Steilvorlage
Gestern hatten wir an dieser Stelle auf die Hoffnungsschimmer aus Sicht des Monatscharts – Stichwort: Bestätigung des langfristigen Aufwärtstrends bzw. „Hammer“-Umkehrmuster im Februar – verwiesen. Dass der DAX® aber so schnell und so dynamisch aus dieser Konstellation Kapital schlagen kann, hat uns dann allerdings doch überrascht. Dank des Überwindens unseres Signalgebers in Form der letzten beiden Verlaufshochs bei 9.579/81 Punkten gelang dem Aktienbarometer somit auch die nachhaltige Rückkehr in den Abwärtstrendkanal seit April 2015 (untere Begrenzung akt. bei 9.464 Punkten). Da die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI und MACD) weiterhin freundlich zu interpretieren sind und die gestrige Tageskerze einen „weißen Block“ bildet, d. h. auf Tagestief in den Handel startete, um den Tag nahezu auf seinem Hochstand zu beenden, stehen die Chancen für eine unmittelbare Fortsetzung der Rally günstig. Das nächste Anlaufziel wird dabei durch das Hoch von Ende Januar bei 9.905 Punkten definiert. Zusätzlicher Rückenwind kommt vom S&P 500®, der die Marke von 1.950 Punkten endgültig hinter sich gelassen und damit gleichzeitig einen Doppelboden abgeschlossen hat.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Schlüsselzone gefallen
„Keine Toleranz für weitere Kursverluste“, lautete in der letzten Woche unsere Überschrift in Bezug auf das Währungspaar EUR/USD. Mittlerweile musste die Einheitswährung tatsächlich den Bruch der Kumulationszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1045 USD), einer alten Abwärtstrendlinie sowie dem Erholungstrend seit Anfang Dezember (akt. bei 1,0958/51 USD) hinnehmen. Übergeordnet steht damit zu befürchten, dass die gesamte Atempause der letzten Monate lediglich eine (abwärts-)trendbestätigende Korrekturflagge darstellt (siehe Chart). Aufgrund des beschriebenen Trendbestätigungsmusters müssen Anleger ein Wiedersehen mit den Tiefständen des vergangenen Jahres bei rund 1,05 USD einkalkulieren. Als Bestätigung dieses Szenarios definieren wir ein Abgleiten unter die verschiedenen Tiefpunkte bei rund 1,08 USD, zumal dann auch der im Februar im Monatschart ausgeprägte „shooting star“ nach unten aufgelöst wäre. Darüber hinaus mahnen diverse Indikatoren (z. B. RSI und MACD) aktuell zur Vorsicht. Auf der Oberseite würde dem Euro im Vergleich zum Greenback dagegen einzig eine schnelle Rückeroberung der eingangs angeführten Kumulationszone zu einer Stabilisierung verhelfen.
 
 
  EUR/USD (Daily)  
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Bodenbildung kommt voran
Eine Rückeroberung der Tiefstände von 2008 und 2009 bei 32,40/70 USD bzw. eine Rückkehr in die zuletzt ausgeprägte Keilformation (untere Begrenzung akt. bei 32,63 USD) hatten wir zuletzt als Grundvoraussetzung für eine Besserung der charttechnischen Verfassung des Ölpreises definiert. Mittlerweile gelang dem „schwarzen Gold“ die skizzierte positive Weichenstellung, die auch bei den quantitativen Indikatoren ihren Niederschlag findet. Nachdem RSI und MACD bereits seit längerem eine divergente Entwicklung zeigen, kann Letzterer inzwischen sogar mit einem handfesten Einstiegssignal aufwarten. Die Gezeitenwende wird auf Monatsbasis durch die markanten Lunten der letzten beiden Monatskerzen unterstrichen. Für das „i-Tüpfelchen“ würde in diesem Zusammenhang ein Anstieg über die letzten beiden Verlaufshochs bei 34,69/82 USD sorgen, der dann endgültig den Weg bis zum steilen Abwärtstrend seit Juni 2015 (akt. bei 39,03 USD) ebnen würde. Danach definiert das Tief vom März vergangenen Jahres bei 42,03 USD die nächste Zielmarke. Um die guten Perspektiven nicht leichtfertig zu verspielen, sollte der Ölpreis in Zukunft nicht mehr unter das Ausverkaufstief vom Dezember 2008 bei 32,40 USD zurückfallen.
 
 
  WTI Crude Future (Weekly)  
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„inside days“ an wichtiger Haltezone
Im letzten Quartal 2015 warnten wir bei der Hugo Boss-Aktie zwei Mal vor einer S-K-S-Formation (siehe „Daily Trading“ vom 21. Oktober bzw. 30. November 2015). Inzwischen muss konstatiert werden, dass der Kursverfall noch schlimmer ausfiel, als das rechnerische Kursziel aus der oberen Umkehr (rd. 70 EUR) befürchten ließ. Aktuell fällt auf Tagesbasis das erneute Abwärtsgap vom 24. Februar (54,92 EUR zu 54,65 EUR) ins Auge. Die darauffolgenden Handelsspannen lagen jeweils innerhalb derjenigen der Vorperiode, so dass mehrere „inside days“ entstanden sind. Interessant ist dabei, dass dieses Phänomen exakt auf Basis der wichtigen Haltezone aus dem Tief vom Oktober 2011 (51,25 EUR), verschiedenen Hochpunkten aus dem Jahr 2007 bei rund 50 EUR und dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit Oktober 2008 (50,52 EUR) auftritt. Daraus ergibt sich die folgende Hilfestellung: Fällt diese Bastion und werden damit gleichzeitig die beschriebenen „inside days“ nach unten aufgelöst, müssen Anleger mit einer weiteren Eskalationsstufe rechnen. Ein Schließen der o. g. Kurslücke – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung der Innenstäbe – würde indes den Boden für eine Erholung in Richtung der Tiefs bei 64,46/65,00 EUR bereiten.
 
 
  HUGO BOSS (Monthly)  
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