| Wie ein Schweizer Uhrwerk |
| Die in Aussicht gestellten Anschlusskäufe trieben den DAX® gestern auf einen neuen
Rekordstand bei 12.532 Punkten. Allerdings hatte das Aktienbarometer wieder einmal
mit einer kleinen Handelsspanne zu kämpfen. So lagen zwischen Tageshoch und -tief
weniger als 60 Punkte. Unter dem Strich ist der Aufwärtstrend aber absolut intakt
und der Tagesschlusskurs nahezu auf Tageshoch ermöglicht – analog zum Vortag – eine
unmittelbare Fortsetzung der laufenden Rally. Auf der Oberseite definieren die 138,2%-Fibonacci-Projektion
der Aprilkorrektur (12.541 Punkte) bzw. das 161,8 %-Pendant des entsprechenden Bewegungsimpulses
(12.644 Punkte) die nächsten Hürden. Die charttechnisch noch bedeutendere Barriere
ergibt sich aus der Parallelen (akt. bei 12.557 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar,
die wir über die Hochs vom Mai 2016 und Januar 2017 eingezeichnet haben (siehe Chart).
Auf der Unterseite markiert dagegen die Kombination aus dem ehemaligen Allzeithoch
vom April 2015 und dem Verlaufshoch vom April 2017 bei 12.391/76 Punkten einen ersten
Auffangbereich. Für noch wichtiger halten wir indes die Bastion aus dem jüngsten Aufwärtsgap
(12.289 zu 12.091 Punkte) sowie der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.164 Punkten). |
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DAX® (Daily) |
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| Ausbruch vor der Tür? |
| Seit mehr als zwei Jahren bewegt sich die FMC-Aktie per Saldo seitwärts. In den letzten
Wochen hat sich der Titel mal wieder bis in den Dunstkreis der oberen Begrenzung der
Schiebezone vorgetastet (siehe Chart). Als Beleg für die Ambitionen der Bullen werten
wir den aktuellen Test der horizontalen Barrieren zwischen 81,90 EUR und 83,17 EUR.
Schafft der Titel den Sprung über die angeführten Hürden, winkt unseres Erachtens
im Nachgang auch ein neuer Rekordstand jenseits des bisherigen Allzeithochs von 85,65
EUR. Gelingt dieses Unterfangen, entstünde das ultimative Signal, dass die Konsolidierung
der letzten Jahre überwunden ist und der seit 2003 bestehende Aufwärtstrend wieder
an Fahrt aufnimmt. Rückenwind kommt dabei von Seiten des trendfolgenden MACD, der
derzeit eindeutig „long“ positioniert ist. In diesem Kontext möchten wir auch auf
die eng beianderliegenden Bollinger Bänder hinweisen. In der Vergangenheit begünstigte
eine solche Konstellation regelmäßig die Etablierung eines neuen Trendimpulses. Gelingt
der diskutierte Befreiungsschlag, bietet sich die Unterstützungszone bei gut 80 EUR
als Stopp-Loss auf der Unterseite an. |
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Fresenius Medical Care (Weekly) |
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| Stop Buy bei 41,12 EUR |
| Nach einer Phase mit deutlichen Kurszuwächsen von Ende Juni bis Oktober 2016 gönnt
sich die Zalando-Aktie seither eine Verschnaufpause. Diese vollzieht sich in Form
einer seitlichen Schiebezone bzw. seit Anfang Dezember möglicherweise sogar in Form
eines aufsteigenden Dreiecks (siehe Chart). Das Kursband zwischen 40,31 EUR und 41,12
EUR hat sich inzwischen insgesamt vier Mal als entscheidende Widerstandszone auf der
Oberseite entpuppt. Entsprechend groß dürfte die Erleichterung bei einem Lüften dieses
„Deckels“ ausfallen, zumal dann auch ein neuer Rekordstand zu Buche stünde. Die beiden
angeführten Konsolidierungsmuster legen im Erfolgsfall ein rechnerisches Anschlusspotential
von gut 6 EUR nahe. Vor diesem Hintergrund können sich Anleger mit einem Stop-Buy
bei 41,12 EUR auf die Lauer legen und im Ausbruchsfall den Ausbau bestehender Engagements
ins Auge fassen. Erwartungsfroh in Sachen „neues Allzeithoch“ stimmt der trendfolgende
MACD, welcher in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich
zu interpretieren ist. Darüber hinaus hat der Trendfolger zuletzt ein Dreieck im Indikatorverlauf
nach oben aufgelöst – in der Vergangenheit oftmals ein Indiz für die äquivalente Weichenstellung
im eigentlichen Chartverlauf. |
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Zalando (Daily) |
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