08.09.2016 08:00
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DAX® - Wieder ein gebrochener Abwärtstrend

Wieder ein gebrochener Abwärtstrend
Die letzten beiden Tagestiefs lagen beim DAX® mit 10.657 bzw. 10.660 Punkten nur marginal auseinander, so dass sich auf diesem Niveau eine erste Unterstützung befindet. Aus charttechnischer Sicht wesentlich bedeutender ist allerdings unverändert die Kumulationszone bei rund 10.400 Punkten. Diverse Hoch- und Tiefpunkte bilden hier zusammen mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 10.457 Punkten) sowie dem alten Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.415 Punkten) ein extrem wichtiges Unterstützungsbündel, das Anleger als strategischen Stopp-Loss heranziehen können. Gestern hatten wir zudem auf die flachere Abwärtstrendlinie (akt. bei 10.678 Punkten) verwiesen, die diverse Hochpunkte seit April 2015 verbindet. Den besagten Trend konnten die deutschen Standardwerte gestern hinter sich lassen, so dass (zunächst) der Weg zum bisherigen Jahreshoch bei 10.802 Punkten geebnet wurde. Perspektivisch halten wir sogar das Hoch vom November vergangenen Jahres bei 11.431 Punkten für erreichbar. Angesichts des Bruchs des Korrekturtrends der letzten 18 Monate bzw. des flacheren o. g. Pendants sowie überdurchschnittlicher Neutralitätsquoten der aktuellen Sentimenterhebung der AAII gibt es aktuell keinen Grund den DAX® besonders skeptisch zu sehen.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Dreieck vor Auflösung?
Seit dem bisherigen Allzeithoch von Mitte November vergangenen Jahres bei 101,76 USD befindet sich die Mastercard-Aktie im Korrekturmodus. Die Verschnaufpause vollzieht sich dabei allerdings in konstruktiven Bahnen. Schließlich bildet sich derzeit ein charttechnisches Dreieck aus, dessen Begrenzungen auf der Unterseite durch die Tiefs bei 74,61 USD bzw. 78,52 USD sowie nach oben hin durch das o. g. Rekordhoch sowie das Hoch vom April bei exakt 100 USD definiert werden (siehe Chart). In diesem Kontext dürfte ein Sprung über den Korrekturtrend seit November 2015 (akt. bei 98,63 USD) – gleichbedeutend mit einer „bullishen“ Auflösung des beschriebenen Konsolidierungsmusters – dem Papier neues Leben einhauchen. Auf eine positive Weichenstellung lässt der MACD hoffen, der nicht nur „long“ positioniert ist, sondern jüngst den gut 1-jährigen Abwärtstrend im Verlauf des Trendfolgers zu den Akten legen konnte. Gelingt der Befreiungsschlag, winkt zunächst einmal ein neuer Rekordstand. Aus der Höhe des beschriebenen Dreiecks lässt sich dann sogar ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 25 USD ableiten. Als Stopp-Loss auf der Unterseite bietet sich im Ausbruchsfall das jüngste „swing low“ bei 94,41 USD an.
 
 
  MasterCard (Weekly)  
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Den Bullen weiter reiten, …
… aber Stopps nachziehen. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die aktuelle Konstellation der QSC-Aktie verdichten. Doch der Reihe nach: Zuletzt machten wir aufgrund des Bruchs des im Mai 2015 etablierten Baissetrends, des sich abzeichnenden Doppelbodens sowie der Rückeroberung der 38-Wochen-Linie (akt. bei 1,39 EUR) „Licht am Ende des Tunnels“ aus (siehe „Daily Trading“ vom 25. Juli). Mittlerweile hat der Technologietitel das aus der unteren Umkehr resultierende Kursziel von rund 1,85 EUR lehrbuchmäßig abgearbeitet. Da Trends aber oftmals sehr viel weiter tragen, als sich das Anleger (zunächst) vorstellen können, sollten Investoren derzeit am Ball bleiben. Dies legen auch verschiedene quantitative Indikatoren – wie beispielsweise der MACD und die relative Stärke nach Levy – nahe, die jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren. Der zuletzt angeführte Indikator ist auch Teil des „HSBC Trendkompass“. Anhand dieser objektiven Kriterien befindet sich das Papier in einer idealtypischen Aufwärtsphase. Die nächsten Anlaufmarken stecken nun die Hochpunkte von 2015 bei 2,12 EUR bzw. 2,30 EUR ab. Um diese Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom November 2015 bei 1,80 EUR zurückfallen.
 
 
  QSC (Weekly)  
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