06.06.2017 09:00
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DAX® - Wieder einmal grüßt ein neues Allzeithoch

Wieder einmal grüßt ein neues Allzeithoch
Mit einem Aufwärtsgap (12.678 zu 12.735 Punkten) gelang dem DAX® zum Wochenabschluss der Sprung über die von uns angeführte Signalzone bei 12.703/9 Punkten. Lohn der Mühen war in der Folge ein neues Allzeithoch jenseits der Marke von 12.842 Punkten. Per Saldo entsteht also nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal. Im „uncharted territory“ oberhalb des o. g. Rekordstandes lassen sich nun aus zwei unterschiedlichen Fibonacci-Projektionen der Verschnaufpause vom Mai die nächsten Anlaufziele bei 12.976/13.059 Punkten ableiten. Das Ende der jüngsten Konsolidierung unterstreicht auch der Wochenchart der deutschen Standardwerte. Da die jüngste Wochenkerze den Körper der vorangegangenen Woche umschließt, entsteht ein sog. „bullish engulfing“. Dieses positive Candlestickmuster unterstreicht den gegenwärtigen Rückenwind. Die Parallele zum steilen Aufwärtstrend seit Juli 2016 verläuft aktuell sogar erst bei 13.399 Punkten. Auf der Unterseite definiert dagegen das jüngste „swing low“ bei 12.490 Punkten eine erste Unterstützung. Als wirklicher „Spielverderber“ würde sich aber erst ein Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten erweisen.

DAX® (Weekly)
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Wie ein Schweizer Uhrwerk
Im bisherigen Jahresverlauf stiehlt der MDAX® dem „großen Bruder“ mit einem Kurszuwachs von gut 15 % wieder einmal die Show. Aus charttechnischer Sicht gelang der „zweiten Reihe“ in der abgelaufenen Woche sogar nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal, indem das Aktienbarometer die Hochs der vier Vorwochen – allesamt im Bereich von rund 25.200 Punkten ausgeprägt – hinter sich lassen konnte. Aufgrund des trendfolgenden Charakters der technischen Analyse sowie der bestehenden Kaufsignale seitens des MACD und des Aroon halten wir eine Fortsetzung der laufenden Rally unverändert für das wahrscheinlichste Szenario. Interpretieren Anleger die Konsolidierung von Februar 2015 bis Dezember 2016 als seitliche Schiebezone, dann ergibt sich daraus ein rechnerisches Kursziel im Bereich von 26.000 Punkten. Danach steckt die 261,8%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Dezember 2015 bis Februar 2016 (28.240 Punkte) die nächste Anlaufmarke ab. Da allerdings der Wochen- und Monats-RSI bereits seit Längerem im überkauften Terrain notiert, sollten tradingorientierte Anleger den Stopp auf das Niveau des Maitiefs bei 24.407 Punkten anheben. Strategische Bedeutung besitzen indes die 38-Wochen-Linie bzw. der Aufwärtstrend seit Herbst 2011 (akt. bei 22.715/456 Punkten).

MDAX® (Weekly)
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Belastungsprobe bietet Einstiegschance
Die Korrektur seit Anfang April hat deutliche Spuren im Kursverlauf der BASF-Aktie hinterlassen. So signalisiert der „HSBC Trendkompass“ aktuell eine schwierige Marktphase, indem die Relative Stärke (Levy) als auch das Momentum der letzten vier Wochen kleiner 1 ist. Dennoch ist der Chemietitel derzeit einen Blick wert, denn die jüngste Konsolidierung brachte einen nahezu idealtypischen Test der Haltezone aus dem Aufwärtstrend seit Februar 2016 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 85,03 EUR bzw. 84,31 EUR). Dank der weißen Kerze vom vergangenen Freitag, welche die Rückkehr in den beschriebenen Haussetrend brachte, dürften sich die Bullen nicht kampflos geschlagen geben, zumal der RSI jüngst ein neues Einstiegssignal generiert hat und seinen kurzfristigen Abwärtstrend brechen konnte. In der Summe markieren die horizontalen Hürden bei rund 86 EUR ein erstes Etappenziel. Perspektivisch sollte aber die Kurslücke vom 15. Mai (88,48 EUR zu 88,96 EUR) geschlossen werden. Die Bedeutung dieser Widerstandszone wird noch zusätzlich durch die 38-Tages-Glättung (akt. bei 88,34 EUR) untermauert. Als enge Absicherung auf der Unterseite bietet sich indes der o. g. langfristige gleitende Durchschnitt an.

BASF (Daily)
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Quelle

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