| Wieder einmal grüßt ein neues Allzeithoch |
| Mit einem Aufwärtsgap (12.678 zu 12.735 Punkten) gelang dem DAX® zum Wochenabschluss
der Sprung über die von uns angeführte Signalzone bei 12.703/9 Punkten. Lohn der Mühen
war in der Folge ein neues Allzeithoch jenseits der Marke von 12.842 Punkten. Per
Saldo entsteht also nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal. Im „uncharted territory“
oberhalb des o. g. Rekordstandes lassen sich nun aus zwei unterschiedlichen Fibonacci-Projektionen
der Verschnaufpause vom Mai die nächsten Anlaufziele bei 12.976/13.059 Punkten ableiten.
Das Ende der jüngsten Konsolidierung unterstreicht auch der Wochenchart der deutschen
Standardwerte. Da die jüngste Wochenkerze den Körper der vorangegangenen Woche umschließt,
entsteht ein sog. „bullish engulfing“. Dieses positive Candlestickmuster unterstreicht
den gegenwärtigen Rückenwind. Die Parallele zum steilen Aufwärtstrend seit Juli 2016
verläuft aktuell sogar erst bei 13.399 Punkten. Auf der Unterseite definiert dagegen
das jüngste „swing low“ bei 12.490 Punkten eine erste Unterstützung. Als wirklicher
„Spielverderber“ würde sich aber erst ein Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76
Punkten erweisen. |
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DAX® (Weekly) |
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| Wie ein Schweizer Uhrwerk |
| Im bisherigen Jahresverlauf stiehlt der MDAX® dem „großen Bruder“ mit einem Kurszuwachs
von gut 15 % wieder einmal die Show. Aus charttechnischer Sicht gelang der „zweiten
Reihe“ in der abgelaufenen Woche sogar nochmals ein prozyklisches Einstiegssignal,
indem das Aktienbarometer die Hochs der vier Vorwochen – allesamt im Bereich von rund
25.200 Punkten ausgeprägt – hinter sich lassen konnte. Aufgrund des trendfolgenden
Charakters der technischen Analyse sowie der bestehenden Kaufsignale seitens des MACD
und des Aroon halten wir eine Fortsetzung der laufenden Rally unverändert für das
wahrscheinlichste Szenario. Interpretieren Anleger die Konsolidierung von Februar
2015 bis Dezember 2016 als seitliche Schiebezone, dann ergibt sich daraus ein rechnerisches
Kursziel im Bereich von 26.000 Punkten. Danach steckt die 261,8%-Fibonacci-Projektion
der Korrektur von Dezember 2015 bis Februar 2016 (28.240 Punkte) die nächste Anlaufmarke
ab. Da allerdings der Wochen- und Monats-RSI bereits seit Längerem im überkauften
Terrain notiert, sollten tradingorientierte Anleger den Stopp auf das Niveau des Maitiefs
bei 24.407 Punkten anheben. Strategische Bedeutung besitzen indes die 38-Wochen-Linie
bzw. der Aufwärtstrend seit Herbst 2011 (akt. bei 22.715/456 Punkten). |
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MDAX® (Weekly) |
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| Belastungsprobe bietet Einstiegschance |
| Die Korrektur seit Anfang April hat deutliche Spuren im Kursverlauf der BASF-Aktie
hinterlassen. So signalisiert der „HSBC Trendkompass“ aktuell eine schwierige Marktphase,
indem die Relative Stärke (Levy) als auch das Momentum der letzten vier Wochen kleiner
1 ist. Dennoch ist der Chemietitel derzeit einen Blick wert, denn die jüngste Konsolidierung
brachte einen nahezu idealtypischen Test der Haltezone aus dem Aufwärtstrend seit
Februar 2016 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 85,03 EUR bzw. 84,31 EUR). Dank der
weißen Kerze vom vergangenen Freitag, welche die Rückkehr in den beschriebenen Haussetrend
brachte, dürften sich die Bullen nicht kampflos geschlagen geben, zumal der RSI jüngst
ein neues Einstiegssignal generiert hat und seinen kurzfristigen Abwärtstrend brechen
konnte. In der Summe markieren die horizontalen Hürden bei rund 86 EUR ein erstes
Etappenziel. Perspektivisch sollte aber die Kurslücke vom 15. Mai (88,48 EUR zu 88,96
EUR) geschlossen werden. Die Bedeutung dieser Widerstandszone wird noch zusätzlich
durch die 38-Tages-Glättung (akt. bei 88,34 EUR) untermauert. Als enge Absicherung
auf der Unterseite bietet sich indes der o. g. langfristige gleitende Durchschnitt
an. |
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BASF (Daily) |
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