13.05.2020 08:37
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DAX® - Wieder Richtung Süden

HSBC Daily Trading

Wieder Richtung Süden

Gemessen am Vortagesschlusskurs zeigte sich der DAX® gestern kaum verändert. Dazu kommt eine unterdurchschnittliche Tagesschwankungsbreite von lediglich 115 Punkten. Deshalb bedarf es eigentlich keiner gesonderten Erwähnung, dass die großen Leitplanken weiterhin Bestand haben. Während auf der Oberseite ein Fibonacci-Level (11.025 Punkte), das Tief vom August vergangenen Jahres (11.266 Punkte) sowie die verbliebene Abwärtskurslücke vom 9. März (obere Gapkante bei 11.447 Punkte) die entscheidende Widerstandszone bilden, steckt die vielzitierte Bastion bei rund 10.300 Punkten den entscheidenden Taktgeber nach Süden ab. Hier fällt das 38,2%-Fibonacci-Retracement des Abwärtsimpulses von Februar/März (10.372 Punkte) mit dem 2018er-Tief (10.279 Punkte) und den jüngsten Verlaufstiefs bei rund 10.250 Punkten zusammen. Abgerundet wird die auf diesem Niveau entstehende Kumulationsunterstützung durch die 50-Tages-Linie (akt. bei 10.306 Punkten). Innerhalb dieser strategischen Begrenzungen drohen die deutschen Standardwerte heute nach unten abzukippen, denn auch die US-Indizes mussten gestern Federn lassen. So steigt beim S&P 500® die Gefahr eines kleinen Doppeltops im Bereich der Widerstände bei knapp 3.000 Punkten.


pfeil-rotDAX® (Daily)
Chart DAX®


Mit neuem Allzeithoch!

Am deutschen Aktienmarkt besitzen solche Charts derzeit Seltenheitswert. Schließlich fand die Bechtle-Aktie nach dem scharfen Kursrücksetzer von Februar/März, der letztlich den Basisaufwärtstrend seit 2008 (akt. bei 93,07 EUR) bestätigte, schnell in die Erfolgsspur zurück. Lohn der Mühen ist jüngst der Spurt über das Februarhoch (149 EUR) und somit auf ein neues Allzeithoch (157,80 EUR) gewesen. Per Saldo entsteht eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt, zumal die beschriebene Entwicklung im Chartverlauf ein sog. „V-Muster“ entstehen lässt (siehe Chart). Aus der Höhe dieser Formation ergibt sich nun ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 200 EUR. Auf dem Weg in diese Kursregion definieren zwei Fibonacci-Projektionen – abgeleitet aus dem jüngsten Abwärtsimpuls – bei 175,61 EUR bzw. 192,04 EUR wichtige Etappenziele. Rückenwind kommt aktuell von einer Vielzahl von Indikatoren. Die hohe Relative Stärke (Levy) sowie ein frisches MACD-Kaufsignal untermauern den Ausbruch auf der Oberseite. Um das Risiko eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, bieten sich die Hochs vom April bei rund 139 EUR als Absicherung an.


pfeil-rotBechtle (Weekly)
Chart Bechtle


Einer unserer Lieblingsansätze…

… kombiniert das Konzept der Relativen Stärke nach Levy mit charttechnischen Konsolidierungsformationen. Während die erstere Grundkonzeption Engagements in Trendrichtung gewährleistet, signalisiert der Ausbruch aus einem Konsolidierungsmuster, dass der besagte Trend wieder Fahrt aufnimmt. Genau diese Konstellation liegt derzeit bei der Paypal-Aktie vor. Als Sahnehäubchen kommt hier allerdings noch „grünes Licht“ durch den sog. Kelly-Faktor hinzu. Dieses Kriterium verbindet trendfolgende Aspekte mit Überlegungen aus dem Bereich des Money Managements. Zuvor hatte das Papier den Aufwärtstrend seit Anfang 2016 (akt. bei 86,18 USD) lehrbuchmäßig bestätigt, ehe der Ausbruch aus der Tradingrange der letzten 17 Monate gelang (siehe Chart). Letzteres ist gleichbedeutend mit dem Spurt auf einen neuen Rekordstand (147,20 USD)! Das Kursziel aus der angeführten, trendbestätigenden Schiebezone lässt sich auf rund 162 USD taxieren. Vorher definiert die 161,8%-Fibonacci-Projektion (150,64 USD) ein wichtiges Zwischenziel. Als Stop-Loss ist die jüngste Aufwärtskurslücke auf Tagesbasis (untere Gapkante bei 129,59 USD) prädestiniert.


pfeil-rotPayPal (Weekly)
Chart PayPal


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Quelle

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