| Wo kommt der nächste Impuls her? |
| Der DAX® pendelt weiter um die Schlüsselmarken bei rund 10.100 Punkten. Diese Unentschlossenheit gibt uns die Gelegenheit, den Langfristchart des Aktienbarometers mal wieder unter die Lupe zu nehmen. Nach einem „Hammer“-Umkehrmuster im Februar, der im Folgemonat durch ein „bullish engulfing“ bestätigt wurde, steht per April ein „Kreisel“ zu Buche. In diesem Kursmuster – jeweils mit markantem Docht bzw. markanter Lunte ausgestattet – kommt die gegenwärtige Suche nach Orientierung zum Ausdruck. Positiv ist an dieser Stelle, dass das bisherige Jahrestief bei 8.699 Punkten den Haussetrend seit März 2009 punktgenau bestätigt hat. Aktuell verläuft diese Trendlinie bei 9.104 Punkten und kann in Zukunft als sinnvolle Absicherung herangezogen werden. Auf der Oberseite steckt dagegen das Hoch der jüngsten „Kreisel-Kerze“ bei 10.474 Punkten den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone ab, die sich zusätzlich aus der Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres speist (auf Tagesbasis: 10.486 zu 10.743 Punkte). Der Korrekturtrend seit April 2015 verläuft aktuell sogar erst bei 10.840 Punkten. Ein Sprung über diese Hürde käme einem großen Befreiungsschlag gleich, denn dann könnten Anleger die Atempause des letzten Jahres als Flagge interpretieren (siehe Chart). |
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DAX® (Monthly)
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| Mit neuem Bewegungshoch |
| Nach dem Candlestickumkehrmuster in Form eines sog. „morning stars“ und dem Bruch des Abwärtstrends seit August 2013 (akt. bei 1.216 USD) gelang dem Goldpreis im abgelaufenen Monat eine weitere positive Weichenstellung. Gemeint ist der nachhaltige Sprung über die 38-Monats-Linie (akt. bei 1.236 USD), dem darüber hinaus ein neues Verlaufshoch jenseits des Vorgängerpendants von Mitte März bei 1.283 USD folgte. Damit schlägt das Edelmetall unverändert Kapital aus dem nachhaltigen MACD-Kaufsignal sowie der abgeschlossenen Bodenbildung im Verlauf des RSI (siehe Chart; vgl. „Daily Trading“ vom 13. April). Jüngst ist zudem der Aroon diesem Beispiel gefolgt und hat ebenfalls ein neues Einstiegssignal generiert. Das nächste Etappenziel auf der Oberseite ergibt sich nun durch das Jahreshoch von 2015 bei 1.306 USD. Weitere horizontale Hürden lauern bei 1.345 USD bzw. 1.392 USD. Besonders das zuletzt angeführte Hoch vom März 2014 harmoniert gut mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Korrekturimpulses der letzten Jahre (1.380 USD). Auf der Unterseite können Anleger den Stopp für bestehende Goldengagements auf das Niveau der letzten beiden Monatstiefs – jeweils bei 1.208 USD – nachziehen. |
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Gold (Monthly)
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| Läuft langsam heiß |
| Die Hochtief-Aktie entwickelt sich mehr und mehr zu einem echten Dauerbrenner (siehe beispielsweise „Daily Trading“ vom 29. Februar und 30. März). Mittlerweile ist das Papier tief in „uncharted territory“ vorgestoßen und hat sein Allzeithoch auf 113,50 EUR ausgebaut. Da die quantitativen Indikatoren unverändert freundlich zu interpretieren sind, können Anleger weiter am Ball bleiben. Allerdings ist der Titel in der Zwischenzeit bis in den Dunstkreis der Parallelen (akt. bei 115,68 EUR) zum steilen Aufwärtstrend seit Herbst 2012 vorgestoßen. Gleichzeitig notiert der RSI sowohl auf Monats- als auch auf Wochenbasis im überkauften Terrain, während der Oszillator im Tageschart negative Divergenzen ausprägt. Weitere Zugewinne sollten der Hochtief-Aktie demnach zusehends schwerfallen. Vielmehr wäre eine Verschnaufpause gesund, so dass aktuell das Stoppmanagement an Bedeutung gewinnt. Für tradingorientierte Anleger bietet sich die 38-Tages-Linie (akt. bei 107,66 EUR) als enge Absicherung an. Dagegen lassen strategische Investoren bestehenden Engagements mit einem Stopp auf Basis der Ausbruchsmarken bei rund 100 EUR etwas mehr Luft zum Atmen. |
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HOCHTIEF (Monthly)
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