| Wochenschlusskurs oberhalb von 12.000 Punkten |
| Mit 12.083 Punkten gelang dem DAX® in der abgelaufenen Woche erneut ein Verlaufshoch. Erstmals seit April 2015 steht dabei sogar ein Wochenschlusskurs oberhalb der Marke von 12.000 Punkten zu Buche. Unter dem Strich „stimmt“ die Richtung des Aktienbarometers also weiterhin und Anleger können von einem intakten Haussetrend ausgehen. Als die beiden Haupttreiber sehen wir unverändert die „doppelte“ Bestätigung des seit März 2009 bestehenden Haussetrends (akt. bei 10.047 Punkten) sowie die im weiteren Jahresverlauf 2016 nach oben aufgelöste Korrekturflagge (siehe Chart). Insbesondere die Auflösung dieses Konsolidierungsmusters legt unverändert einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten nahe. Auf der Unterseite bildet dagegen die Kombination aus der Mitte vergangener Woche auf Tagesbasis gerissenen Kurslücke (11.914 zu 11.854 Punkten) und dem Januarhoch bei 11.893 Punkten eine erste Haltezone. Mittelfristig würde sich das Chartbild jedoch erst eintrüben, wenn die Hochpunkte vom November und Dezember 2015 bzw. die jüngsten Verlaufstiefs bei gut 11.400 Punkten unterschritten würden. |
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DAX® (Weekly) |
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| Die Kurve bekommen |
| Der Euro hat im Vergleich zum britischen Pfund im Februar mehrfach seine 200-Tages-Durchschnittslinie (akt. bei 0,85 GBP) getestet. Letztlich – und damit vor der Nackenlinie einer drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation bzw. dem Aufwärtstrend seit Ende 2015 – hat die Einheitswährung zuletzt aber nach oben gedreht (siehe Chart). Die Verteidigung der angeführten Kumulationszone sorgt aus technischer Sicht für einen positiven Grundton, zumal der kurzfristige Abwärtstrend seit Januar (akt. bei 0,8560 GBP) am vergangenen Freitag zu den Akten gelegt wurde. Auf der Indikatorenseite wird der beschriebene Ausbruch durch das frische Einstiegssignal seitens des MACD bestätigt. In der Summe wurde unseres Erachtens der Grundstein für einen EUR-Aufwärtsimpuls in Richtung des bisherigen Jahreshochs bei 0,8853 GBP gelegt – eine Zielmarke, die sehr gut mit dem Jahreshoch 2013 (0,8814 GBP) harmoniert. Jenseits dieses Levels warten bei gut 0,90 GBP die nächsten horizontalen Hürden. Auf der Unterseite bietet sich indes das eingangs angeführte Haltebündel als Absicherung für strategische EUR-Longpositionen an. Eher tradingorientierte Anleger können mit der o. g. Trendlinie sogar einen deutlich engeren Stopp heranziehen. |
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EUR/GBP (Daily) |
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| Übertreibung auf der Unterseite |
| Zuletzt musste die Nordex-Aktie nochmals deutliche Kursabschläge hinnehmen und ist dabei sogar aus dem seit Januar 2016 bestehenden Abwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 16,29 EUR) nach unten herausgefallen. In der Vergangenheit liefert aber genau diese Weichenstellung oftmals die Indikation, dass zumindest kurzfristig die Abschläge nach unten übertrieben wurden. In diese Kerbe schlagen auch verschiedene Indikatoren. So war am 24. Februar beispielsweise das höchste Handelsvolumen der Dekade zu verzeichnen, was für eine klassische „selling climax“ spricht. Gleichzeitig ist der Abstand zwischen dem oberen und unteren Bollinger Band auf ein historisch großes Ausmaß angewachsen. Möglicherweise spiegelt sich die aktuelle Extremkonstellation aber am besten in der 30- bzw. 360-Tage-Volatilität wider, die wir auf www.hsbc-zertifikate.de veröffentlichen, denn die „kurze“ Vola liegt mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie die „lange“. In solch schwankungsintensiven Marktphasen spielen strukturierte Produkte regelmäßig ihre Stärken aus. Die konkreten Ausgestaltungsmerkmale der ausgewählten Capped-Bonuszertifikate berücksichtigen dabei das Tief von 2014 bei 10,69 EUR sowie die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte zwischen 9,65 EUR und 8,85 EUR als Unterstützungen. |
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Nordex (Daily) |
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