| Zuviel ist Zuviel! |
| Es ist passiert: Der DAX® hat zum Ende der letzten Handelswoche die von uns angeführte Toleranzgrenze unterschritten! Mit einem Abwärtsgap (10.050/26 Punkten) verdeutlichte das Aktienbarometer eindrucksvoll, dass die wichtige Unterstützungszone aus verschiedenen Hochs und Tiefs sowie der Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.097 bzw. 10.050 Punkten) den Bären nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der damit erfolgte Rückfall in den angeführten Abwärtstrend wiegt bereits schwer auf den Perspektiven des DAX®. Da scheint es nur noch wie ein „Tüpfelchen auf dem i“, dass per Wochenschluss auch der Erholungstrend seit Februar (akt. bei 10.004 Punkten) zu den Akten gelegt werden musste und damit eine Flaggenformation ihren Abschluss findet, die den Abwärtstrend zusätzlich bestätigt. Die technischen Indikatoren tun dabei wenig für den Aktienindex – beispielsweise hat der MACD jüngst auf „Verkaufen“ gedreht. Anleger sollten sich entsprechend mit den nächsten Haltemarken auf der Unterseite vertraut machen. Unmittelbar lassen sich mehrere zyklische Tiefs vom Mai bei 9.774 zu 9.737 Punkten ausmachen. Eine zentrale Unterstützungszone bilden aber vor allem die Tiefs vom August und September 2015 sowie Januar 2016 bei 9.338/25/15 Punkten. |
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DAX® (Daily)
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| Blick richtet sich nach unten |
| Vor gut einem Jahr ist der Nikkei in den Korrekturmodus übergegangen, der das Aktienbarometer in der Spitze von knapp 21.000 Punkten auf unter 15.000 Punkte drückte. Zuletzt hatte der Verkaufsdruck allerdings nachgelassen. Festmachen lässt sich diese Aussage an der Tatsache, dass die Schwankungsbreiten der letzten Monate jeweils innerhalb des Pendants vom Februar verblieben. Wenn Investoren die Zeitebene herunterbrechen und den Kursverlauf der japanischen Standardwerte auf Tagesbasis analysieren, dann sticht eine mögliche – wenngleich nicht ganz lehrbuchgleiche – inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ins Auge (siehe Chart). Um die untere Umkehr abzuschließen, ist allerdings noch ein Spurt über die Nackenlinie des Musters (akt. bei 17.460 Punkten) bzw. die 200-Tages-Linie (akt. bei 17.689 Punkten) vonnöten. Die jüngste Kursschwäche rückt aber die negative Interpretation des Kursverlaufs der japanischen Standardwerte wieder in den Fokus. So steht aufgrund des Bruchs des kurzfristigen Aufwärtstrends seit Februar (akt. bei 16.152 Punkten) die Auflösung eines Dreiecksmusters nach unten zu befürchten. Unter dem Strich droht der Nikkei somit wieder in den Abwärtsmodus in Richtung der jüngsten Tiefs bei 15.472 bzw. 14.866 Punkten überzugehen. |
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Nikkei 225 (Daily)
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| Schiebezone ohne Ende? |
| Seit über einem Jahr pendelt die KPN-Aktie in einer engen Handelsspanne zwischen 3,01 EUR auf der Unter- und 3,71 EUR auf der Oberseite. Was als erstes an der beschriebenen Schiebezone ins Auge fällt, ist die Vielzahl der markanten Lunten der letzten Monatskerzen, d. h. im Dunstkreis der Marke von gut 3 EUR scheint der Telekomtitel gut unterstützt zu sein. Da sich das Papier darüber hinaus in neun der letzten elf Monate mit der oberen Begrenzung der Schiebezone auseinandergesetzt hat, steht die Aktie möglicherweise kurz davor, den beschriebenen „Deckel“ zu lüften. Im Erfolgsfall ergibt sich aus der Höhe der Schiebezone ein kalkulatorisches Kursziel von rund 4,30 EUR. Jenseits dieser Marke definiert das markante Tief vom Oktober 2008 bei 4,86 EUR das nächste Anlaufziel. Rückenwind kommt aktuell von Seiten der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die jeweils einen intakten Haussetrend signalisieren, dass der MACD auf Monatsbasis kurz vor der Generierung eines Ausstiegssignals steht, mahnt allerdings an, dass sich der Titel nicht mehr zu viel Zeit für einen Ausbruch lassen sollte. Damit die Gefahr einer negativen Auflösung des angeführten Konsolidierungsmusters gar nicht erst aufkommt, bieten sich die jüngsten Verlaufstiefs bei 3,14/3,01 EUR als Stopp-Loss an. |
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KPN (Monthly)
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