| Der Ausverkauf der Deutschen Bank wurde zuletzt von sehr hohen Umsätzen begleitet. Auf Monatsbasis war im Juni sogar ein absolutes Rekordvolumen zu verzeichnen, was für eine gewisse Kapitulation in Form einer klassischen „selling climax“ spricht. Genährt wird diese These von dem im August ausgeprägten „Hammer“. Dieses Candlestickumkehrmuster wurde dabei exakt auf Basis der Parallelen (akt. bei 12,56 EUR) zum seit 2010 dominierenden Baissetrend ausgeprägt. Aber möglicherweise gibt es noch ein weiteres Argument, welches eine temporäre Erholung wahrscheinlich machen könnte: Mit einem nachhaltigen Anstieg über die Julihochs bei 13,38/13,42 EUR würde der Banktitel einen Doppelboden vervollständigen. Der eigentliche „Clou“ der unteren Umkehr läge darin, dass mit dem Sprung über die Nackenlinie des Kursmusters gleichzeitig das alte Jahrestief vom Februar bzw. das Tief vom Januar 2009 bei 13,03/13,39 EUR zurückerobert wäre. Aus der Höhe der Formation ließe sich dann ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 15,50 EUR ableiten, was bestens mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 15,54 EUR) harmoniert. Um die hoffnungsvollen Signale nicht zu gefährden, sollte das Papier in Zukunft nicht mehr unter die o. g. Parallele zum seit 2010 bestehenden Abwärtstrend zurückfallen. |