01.04.2015 19:32
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Dividendenkönige

Die Dividendensaison naht. Auf welche Kriterien Anleger beim Aktienkauf achten sollten und welche deutschen Konzerne eine besonders aktiona?rsfreundliche Ausschu?ttungspolitik verfolgen. Knapp 30 Milliarden Euro werden die DAX®-Konzerne laut der Reuters-Konsensscha?tzung in diesem Jahr an. Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: . . Der Beitrag erschien zuerst auf .

Die Dividendensaison naht. Auf welche Kriterien Anleger beim Aktienkauf achten sollten und welche deutschen Konzerne eine besonders aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik verfolgen.

onemarkets MagazinKnapp 30 Milliarden Euro werden die DAX®-Konzerne laut der Reuters-Konsensschätzung in diesem Jahr an die Anteilseigner ausschütten – es wäre ein neuer Rekord. Auf Basis dieser Zahl liegt die Dividendenrendite der DAX®-Konzerne im Schnitt laut den Daten der Nachrichtenagentur Thomson Reuters bei ansehnlichen 2,3 Prozent (Stand: 25. März 2015). Zum Vergleich: 10-jährige deutsche Bundesanleihen werden im Augenblick lediglich mit 0,2 Prozent pro Jahr verzinst (Stand: 25. März 2015). Kein Wunder, dass Dividenden in den Augen vieler Anleger immer stärker als Zinsersatz wahrgenommen werden. Aber nicht nur das Niedrigzinsumfeld macht Dividenden so interessant. Bekanntlich verhelfen Dividenden dem Depot zu mehr Stabilität. So entfielen in der Vergangenheit rund 50 Prozent der Gesamtrendite des DAX® auf den Performance-Beitrag der Dividenden (siehe auch Chart auf der folgenden Seite).

Kontinuität ist wichtig

Das Problem ist: Auf zukünftige Dividendenzahlungen gibt es keine Garantie. Aber sie schwanken meistens deutlich weniger als die Unternehmensgewinne, weil eine stetige Dividendenpolitik in der Regel ein wichtiger Bestandteil von Unternehmensstrategien ist. Für europäische Dividendentitel spricht außerdem der hohe Bestand an frei verfügbaren Mitteln (Cash-Bestand) der Unternehmen. Insgesamt belaufen sich die liquiden Mittel der europäischen Aktiengesellschaften derzeit auf mehr als 800 Milliarden Euro, das sind rund 300 Milliarden Euro mehr als noch vor zehn Jahren (Quelle: Thomson Reuters). Ein Teil davon könnte an die Aktionäre in Form von Dividenden weitergegeben werden. So gehen die Analysten laut der I/B/E/S-Datenbank von Thomson Reuters im Schnitt davon aus, dass 92 Prozent der im MSCI Europe Index vertretenen Firmen ihre Dividenden im kommenden Jahr erhöhen werden.

Bei der Suche nach geeigneten Dividendenaktien sollten Anleger allerdings nicht nur auf die absolute Höhe der aktuellen Dividendenrendite achten, sondern auch darauf, ob in der Vergangenheit verlässlich Dividenden gezahlt wurden (positive Dividendenhistorie) und ob auch in Zukunft mit attraktiven Ausschüttungen zu rechnen ist (positives Dividendenpotenzial). Drei Titel, die in dieses Schema passen, möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

Dividenden

Allianz: Quote erhöht

Mit einem Umsatz von 122,3 Milliarden Euro und rund 85 Millionen Kunden gehört die Allianz zu den führenden Versicherungskonzernen der Welt. Im vergangenen Jahr erzielte das Münchener Unternehmen ein operatives Ergebnis von 10,4 Milliarden Euro – ein Zuwachs von mehr als drei Prozent. Vor wenigen Monaten hat der Vorstand beschlossen, die Ausschüttungsquote, das ist der prozentuale Anteil der Dividendensumme am Jahresüberschuss, ab dem Geschäftsjahr 2014 von 40 auf 50 Prozent zu erhöhen. Der Dividendenvorschlag lautet auf 6,85 Euro je Aktie, eine Steigerung um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses liegt die Dividendenrendite damit bei 4,3 Prozent – das ist der höchste Wert im DAX® (Stand: 25. März 2015). Darüber hinaus will das Management im kommenden Jahr das ungenutzte Akquisitionsbudget überprüfen. Sollte der Vorstand zu dem Schluss kommen, dass ein Teil der Mittel nicht benötigt wird, könnten Sonderausschüttungen oder Aktienrückkäufe vorgenommen werden. Man darf gespannt sein.

BMW: Rekorddividende

Der bayerische Autokonzern hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 5,8 Milliarden Euro eingefahren (siehe auch Beitrag “BMW zu Top-Konditionen“). An der hohen Profitabilität will der Vorstand auch die Aktionäre in Form einer höheren Dividende teilhaben lassen. Der Dividendenvorschlag lautet auf 2,90 Euro je Stammaktie, das sind 0,30 Euro beziehungsweise 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 2004, damals gab es 0,62 Euro je Stammaktie, hat sich die Dividende bei BMW nahezu verfünffacht. Sollte das Unternehmen in der Erfolgsspur bleiben, dürften davon auch die Aktionäre profitieren. Zumindest hat sich der Konzern viel vorgenommen. Die strategische Zielsetzung reiche bis in das Jahr 2020 und sei klar definiert, heißt es in der Unternehmensstratgie. Demnach sieht sich die BMW Group auch in Zukunft als weltweit führender Anbieter von Premium-Fahrzeugen.

Deutsche Telekom: Kurswechsel

Die Aktie der Deutschen Telekom war in den vergangenen Monaten eine der Überflieger im DAX®. Mit ein Grund für die starke Performance dürfte der im Februar 2015 auf dem Kapitalmarkttag kommunizierte Ausblick auf die zukünftige Dividendenpolitik sein.

Demnach sollen Ertragskraft und Free Cashflow bis 2018 „deutlich überpro­portional“ zum Umsatz zulegen. Die Aktionäre, heißt es in der dazugehörigen Medieninformation, sollen an der steigenden Ertragskraft teilhaben. In Zahlen ausgedrückt, strebt der Vorstand für die Geschäftsjahre 2015 bis 2018 ein Dividendenwachstum um durchschnittlich rund zehn Prozent pro Jahr an, min-destens soll die Dividende aber stabil bei den gegenwärtigen 0,50 Euro je Aktie gehalten werden. Auf diesem Niveau beläuft sich die Dividendenrendite der Deutschen Telekom somit auf knapp drei Prozent (Stand: 25. März 2015).

Doch nicht nur im DAX® sind interessante Dividendenperlen zu finden, auch beim MDAX® lohnt ein Blick. Welche Nebenwerte in Sachen Dividende überzeugen, erfahren Sie auf dem onemarkets Blog.

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Stand: 25.3.2015; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets

 

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