Dow Jones Industrial Average - Das Ende einer Hausse
Das Ende einer Hausse
Aufgrund des mahnenden Zeigefingers in Form der Dow-Theorie (siehe oben) möchten wir auch noch den Dow Jones Industrial Average explizit beleuchten. Die drohende Toppformation zeichnet sich hier noch klarer ab, denn durch die technische Brille betrachtet, bildet das US-Aktienbarometer ein (nahezu) idealtypisches Doppeltopp (siehe Chart 3). Interessant ist dabei, dass sich die beiden Kursspitzen exakt im Dunstkreis der 261,8%-Fibonacci-Projektion des Abwärtsimpulses von Oktober 2007 bis März 2009 (26.702 Punkte) ausgeprägt haben. In diesem Umfeld würde ein Abgleiten unter das 2018er-Jahrestief (23.344 Punkte) die diskutierte obere Umkehr vervollständigen. Die negativen Divergenzen im Verlauf des RSI sowie das negative Schnittmuster beim MACD machen im neuen Jahr eine Trendwende wahrscheinlich. Übergeordnet sorgt eine solche Weichenstellung auch für ein dickes Fragezeichen hinter der gesamten Hausse der letzten zehn Jahre. Rein rechnerisch ergibt sich aus einem abgeschlossenen Doppeltopp ein Abschlagspotential von rund 3.600 Punkten, was im Umkehrschluss zu einem Kursziel knapp unterhalb der 20.000 Punkte-Marke führt.
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