Dow Jones Industrial Average - Saisonaler Wendepunkt?
Saisonaler Wendepunkt?
Die charttechnisch kritische Lage des DAX® hat sich dank der jüngsten Erholung zuletzt deutlich entspannt. Interessanterweise passt die Entwicklung gut zu der sich bessernden „Saisonalität“. Diesem Umstand möchten wir in den nächsten Tagen und Wochen mit einer losen Folge von saisonalen Beiträgen im „HSBC Daily Trading“ Rechnung tragen. Beginnen möchten wir ganz klassisch mit der Analyse des Dekaden- bzw. des US-Präsidentschaftszyklus. Gemessen an den beiden bekanntesten Zyklen überhaupt springt im durchwachsenen Zwischenwahljahr die Börsenampel zum Quartalswechsel auf „grün“. So stellt das „8er-Jahr“ insgesamt sogar das zweitbeste Jahr im Rahmen des Dekadenzyklus dar und hat von April bis August sowie von Ende September bis zum Jahresende seine besten Phasen. Auch der US-Wahlzyklus legt einen zeitnahen Wendepunkt, gefolgt von der klassischen Jahresendrally nahe. Gemessen am typischen Verlauf des Dow Jones in Zwischenwahljahren der USA steht nun sogar die saisonal beste Periode vor der Tür (siehe Chart). Erstmalig im Verlauf des Jahres 2018 gehen also beide Zyklen Hand in Hand. Solange die Marke von 11.800 Punkten verteidigt wird, hat der DAX® also die Chance die Kursverluste im bisherigen Jahresverlauf im letzten Quartal einzudämmen oder gar aufzuholen.
Dow Jones Industrial Average (Daily)

Kommt ins Laufen
„Gap macht Mut“, titelten wir vor zehn Tagen in Bezug auf die Klöckner-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 11. September). Mittlerweile konnte das Papier aus der seinerzeit beschriebenen Konstellation Kapital schlagen und das Sprungbrett in Form der horizontalen Haltezone bei rund 9 EUR nutzen. Der Bruch des steilen Abwärtstrends seit April (akt. bei 9,55 EUR) unterstreicht die Ambitionen der Bullen zusätzlich. In dieser Gemengelage rechnen wir unverändert mit einem Anlauf auf die 200-Tages-Linie (akt. bei 10,11 EUR). Danach rücken die letzten Verlaufshochs bei 10,40/10,49 EUR auf die Agenda, deren Überwinden einen klassischen Doppelboden vervollständigen würde. Langfristig würde diese Weichenstellung das Chartbild nochmals deutlich verbessern. Rückenwind liefern derzeit die trendfolgenden Indikatoren. Jüngst ist der Aroon dem Beispiel des MACD gefolgt und hat ebenfalls ein neues Einstiegssignal generiert. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die 38-Perioden-Glättung (akt. bei 9,19 EUR) an. Schließlich wäre ein Abgleiten unter dieses Level gleichbedeutend mit dem Rückfall in den o. g. Trend.
Klöckner & Co (Daily)

Vor erfolgreichem Ausbruch
Die massive Haltezone aus dem Aufwärtstrend seit 2011 (akt. bei 29,04 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 28,42 EUR) bot der Jungheinrich-Aktie tatsächlich Unterstützung. Auf dieser Basis hat der Titel zwei nahezu deckungsgleiche Wochentiefs (28,74 EUR bzw. 28,66 EUR) sowie ein Candlestickumkehrmuster in Form eines sog. „bullish engulfing“ ausgeprägt (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 17. September). Das wichtigste Puzzleteil beim gegenwärtigen Gezeitenwandel ist aber der Bruch des Korrekturtrends seit Januar (akt. bei 31,93 EUR), denn derzeit schickt sich das Papier an, besagten Trend nachhaltig zu den Akten zu legen. Damit trägt die Korrektur seit Januar mehr und mehr die Züge einer trendbestätigenden Flagge. Aktuell hilft zudem das neue Einstiegssignal des trendfolgenden MACD und auch die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy macht Mut. Die horizontalen Hürden bei 35 EUR markieren nun das nächste Etappenziel, bevor der bisherige Rekordstand bei 42,94 EUR wieder in den Fokus rückt. Als Stopp ist unverändert die eingangs erwähnte Bastion bei 29,04/28,42 EUR geeignet.
Jungheinrich (Weekly)

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Die charttechnisch kritische Lage des DAX® hat sich dank der jüngsten Erholung zuletzt deutlich entspannt. Interessanterweise passt die Entwicklung gut zu der sich bessernden „Saisonalität“. Diesem Umstand möchten wir in den nächsten Tagen und Wochen mit einer losen Folge von saisonalen Beiträgen im „HSBC Daily Trading“ Rechnung tragen. Beginnen möchten wir ganz klassisch mit der Analyse des Dekaden- bzw. des US-Präsidentschaftszyklus. Gemessen an den beiden bekanntesten Zyklen überhaupt springt im durchwachsenen Zwischenwahljahr die Börsenampel zum Quartalswechsel auf „grün“. So stellt das „8er-Jahr“ insgesamt sogar das zweitbeste Jahr im Rahmen des Dekadenzyklus dar und hat von April bis August sowie von Ende September bis zum Jahresende seine besten Phasen. Auch der US-Wahlzyklus legt einen zeitnahen Wendepunkt, gefolgt von der klassischen Jahresendrally nahe. Gemessen am typischen Verlauf des Dow Jones in Zwischenwahljahren der USA steht nun sogar die saisonal beste Periode vor der Tür (siehe Chart). Erstmalig im Verlauf des Jahres 2018 gehen also beide Zyklen Hand in Hand. Solange die Marke von 11.800 Punkten verteidigt wird, hat der DAX® also die Chance die Kursverluste im bisherigen Jahresverlauf im letzten Quartal einzudämmen oder gar aufzuholen.
Kommt ins Laufen
„Gap macht Mut“, titelten wir vor zehn Tagen in Bezug auf die Klöckner-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 11. September). Mittlerweile konnte das Papier aus der seinerzeit beschriebenen Konstellation Kapital schlagen und das Sprungbrett in Form der horizontalen Haltezone bei rund 9 EUR nutzen. Der Bruch des steilen Abwärtstrends seit April (akt. bei 9,55 EUR) unterstreicht die Ambitionen der Bullen zusätzlich. In dieser Gemengelage rechnen wir unverändert mit einem Anlauf auf die 200-Tages-Linie (akt. bei 10,11 EUR). Danach rücken die letzten Verlaufshochs bei 10,40/10,49 EUR auf die Agenda, deren Überwinden einen klassischen Doppelboden vervollständigen würde. Langfristig würde diese Weichenstellung das Chartbild nochmals deutlich verbessern. Rückenwind liefern derzeit die trendfolgenden Indikatoren. Jüngst ist der Aroon dem Beispiel des MACD gefolgt und hat ebenfalls ein neues Einstiegssignal generiert. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die 38-Perioden-Glättung (akt. bei 9,19 EUR) an. Schließlich wäre ein Abgleiten unter dieses Level gleichbedeutend mit dem Rückfall in den o. g. Trend.
Vor erfolgreichem Ausbruch
Die massive Haltezone aus dem Aufwärtstrend seit 2011 (akt. bei 29,04 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 28,42 EUR) bot der Jungheinrich-Aktie tatsächlich Unterstützung. Auf dieser Basis hat der Titel zwei nahezu deckungsgleiche Wochentiefs (28,74 EUR bzw. 28,66 EUR) sowie ein Candlestickumkehrmuster in Form eines sog. „bullish engulfing“ ausgeprägt (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 17. September). Das wichtigste Puzzleteil beim gegenwärtigen Gezeitenwandel ist aber der Bruch des Korrekturtrends seit Januar (akt. bei 31,93 EUR), denn derzeit schickt sich das Papier an, besagten Trend nachhaltig zu den Akten zu legen. Damit trägt die Korrektur seit Januar mehr und mehr die Züge einer trendbestätigenden Flagge. Aktuell hilft zudem das neue Einstiegssignal des trendfolgenden MACD und auch die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy macht Mut. Die horizontalen Hürden bei 35 EUR markieren nun das nächste Etappenziel, bevor der bisherige Rekordstand bei 42,94 EUR wieder in den Fokus rückt. Als Stopp ist unverändert die eingangs erwähnte Bastion bei 29,04/28,42 EUR geeignet.
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