| Der Ausflug über das Hoch vom April 2015 (109,80 EUR) erwies sich für die Dürr-Aktie letztlich nur als temporäres Phänomen. Mit dem Rutsch unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 105,47 EUR) folgte ein weiterer Warnschuss, dem sich in der abgelaufenen Woche ein erneuter Nackenschlag anschloss. Gemeint ist das Abgleiten unter die jüngsten Verlaufstiefs bei 99,87/99,28 EUR, wodurch eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigt wurde (siehe Chart). Für das „i-Tüpfelchen“ im negativen Sinne sorgt dabei, dass gleichzeitig auch der Basisaufwärtstrend seit dem Jahr 2009 (akt. bei 98,81 EUR) zu den Akten gelegt wurde. Aus der Höhe der oberen Umkehrformation lässt sich ein kalkulatorisches Kursziel von knapp 80 EUR ableiten. Interessanterweise harmoniert dieses Level bestens mit verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten der jüngeren Vergangenheit sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (79,66 EUR bzw. 78,71 EUR). Als weitere Belastungsfaktoren sind das „bearish engulfing“ auf Monatsbasis sowie das neue Ausstiegssignal des MACD in diesem Zeitfenster ins Feld zu führen. Als Stopp bieten sich die Tiefs bei knapp 100 EUR an. |