E.ON: Wegweisende Entscheidung
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E.ON: Wegweisende Entscheidung Vollzieht E.ON die Abspaltung des Handelsgeschäfts und der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke in die seit Jahresanfang selbstständig operierende Uniper? Am morgigen Mittwoch wird es spannend, wenn die Aktionäre über dieses Vorhaben abstimmen. Michael Sen, Finanzvorstand des Essener Versorgers, sieht laut einer Pressemitteilung von Mitte Mai 2016 „mit dem geplanten Spin-off für E.ON und für Uniper bessere Zukunftsperspektiven als in der bisherigen Struktur“. Der Aufsichtsrat hat der Aufspaltung bereits zugestimmt. Für eine Umsetzung wird auf der morgigen Hauptversammlung eine Mehrheit von mindestens 75 Prozent benötigt. Wer unter anderem vor diesem Hintergrund bei einem angedachten Einstieg in die E.ON-Aktie lieber mit einem Preisabschlag agiert, könnte sich zum Beispiel das UBS Discount Zertifikat auf E.ON (WKN UT9EB2) genauer anschauen. (Stand: 06.06.2016)* E.ON betrachtet 2016 als ein Jahr des Übergangs und Neustarts. Der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen vertrat bereits Ende April 2016 bei der Vorstellung des Quartalsergebnisses die Meinung, dass E.ON am Beginn einer grundlegenden Transformation stehe. Wörtlich sagte er: „Gut 15 Jahre nach dem Umbau vom Mischkonzern zu einem reinen Energieunternehmen nehmen wir jetzt eine noch stärkere, folgerichtige Fokussierung vor. Unser Ziel ist es, E.ON zu einem führenden Unternehmen in der dezentralen, erneuerbaren und digitalen Energiewelt zu machen.“ Nach der Neuausrichtung sollen E.ON die Stromnetze sowie die regenerativen Wind-, Wasser- und Sonnenenergieanlagen bleiben. Der Plan ist aus der Not geboren, da die Bundesregierung den Atomausstieg forciert und die Versorger an den Kosten beteiligen will. (Stand: 06.06.2016)* Geht es nach dem Willen des Managements, soll Uniper bereits im zweiten Halbjahr 2016 eine eigene Börsennotierung bekommen. Ob das Vorhaben nach der für morgen vorgesehenen Freigabe durch die Hauptversammlung gelingt, muss abgewartet werden. Gegenüber dem Nachrichtenblatt „Die Welt“ äußerte sich zumindest John Musk, Analyst der RBC Capital Markets in London, kritisch: „Weder die neue E.ON noch Uniper erscheinen enorm attraktiv angesichts des Ergebnisausblicks und der schlechten Bilanzen.“ (Stand: 06.06.2016)* Am 11. Mai 2016 gab das Unternehmen bekannt, dass der operative Gewinn (Ebitda) um außergewöhnliche Effekte bereinigt mit 3,1 Milliarden Euro um rund 200 Millionen Euro über dem Vorjahreswert lag. Zulegen konnte vor allem die Einheit Globaler Handel, weil sich Uniper und Gazprom auf neue Konditionen für langfristige Gaslieferungen einigen konnten. Dadurch soll E.ON vorsorglich gebildete Rückstellungen auflösen können, woraus allein ein positiver Ergebnisbeitrag von rund 400 Millionen Euro resultieren soll, so E.ON bei der Veröffentlichung des Zahlenwerks. Nach dem ersten Quartal 2016 hält E.ON an der Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. Demnach rechnet der Konzern für 2016 mit einem operativen Gewinn im Bereich von 6,4 bis 6,9 Milliarden Euro. Den nachhaltigen Konzernüberschuss sieht E.ON in einer Spanne von 1,5 bis 1,9 Milliarden Euro. (Stand: 06.06.2016)* Wer die Unsicherheit im Vorfeld der wegweisenden Entscheidung in Form eines gewährten Preisabschlags nutzen möchte, der wie ein Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste der Aktie zum Laufzeitende wirkt, könnte zum Beispiel das UBS Discount Zertifikat (WKN UT9EB2) genauer ins Visier nehmen. Dieses gewährt momentan einen Discount von 17,6 Prozent gegenüber dem Aktienkurs von aktuell 8,74 Euro. (Stand: 06.06.2016)* |
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Die Chance: Das UBS Discount Zertifikat auf E.ON (WKN UT9EB2) stellt zum Laufzeitende – ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter – eine Maximalrendite von aktuell 18,1 Prozent oder 17,5 Prozent p.a. in Aussicht. Voraussetzung hierfür ist, dass die Aktie auch am Verfalltag am 16. Juni 2017 über dem Cap von 8,50 Euro schließt. Das Discount Zertifikat kostet aktuell 7,20 Euro, was gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 8,74 Euro einem Discount von 17,6 Prozent entspricht und der Aktie damit einen entsprechenden Kursspielraum nach unten bietet. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. (Stand: 06.06.2016)* |
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Das Risiko: Das Discount Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Schließt die zugrunde liegende E.ON-Aktie am Verfalltag unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1:1 auf oder unter dem Cap von 8,50 Euro, wird ein Zertifikat durch Lieferung einer E.ON-Aktie getilgt, sodass jedenfalls die Maximalrendite nicht erreicht wird. Mit weiter sinkendem Aktienkurs verringert sich auch die mögliche Rendite zusätzlich. Ein Verlust auf das eingesetzte Kapital ergibt sich spätestens dann, wenn der Schlusskurs der E.ON-Aktie zum Verfalltag am 16. Juni 2017 unter dem jeweiligen Einstiegskurs des Discount Zertifikats liegt. Schließt die E.ON-Aktie am Verfalltag über dem Cap, kommt es maximal zu einer Auszahlung in Höhe des Cap von 8,50 Euro. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. An möglichen Kursanstiegen der Aktie über den Cap hinaus ist das Discount Zertifikat nicht beteiligt. Zu beachten ist außerdem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können – das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite und Maximalrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressenausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund von Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist. |
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UBS Discount Zertifikat auf E.ON (EUR) Termsheet Wertpapierprospekt UBS KeyInvest Homepage |
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr UBS Equity Derivatives Team UBS Limited c/o UBS Deutschland AG OpernTurm Bockenheimer Landstr. 2-4 D-60306 Frankfurt am Main Telefon: +49 (69) 1369 8989, (keine Anlageberatung) Mail: invest@ubs.com |
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