Edel investieren!
„Gold gehört ins Depot,“ sagen selbst Aktienprofis wie DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen. Edelmetalle wie Gold bringen zwar keine Zinsen oder Dividenden, geben einem breit diversifizierten Depot allerdings eine gewisse Stabilität. Viele Anleger teilen Kaldemorgans Einschätzung und haben Edelmetalle im Depot. So ist das gelb glänzende Metall bei Investoren mit großem Abstand das beliebteste Edelmetall. Silber, Palladium und Platin zählen jedoch ebenfalls zu der Gruppe und boten Investoren in den zurückliegenden Jahren ebenfalls gute Gewinnchancen.
Jedes Edelmetall hat seinen Preistreiber
Bei Gold kommen rund 50 Prozent der globalen Nachfrage aus dem Schmucksektor. Hier spielen vor allem China und Indien eine große Rolle. In den zurückliegenden Jahren stieg jedoch der Einfluss der Investoren und Zentralbanken auf den Goldpreis. Katalysator war der Ausbruch der Finanzkrise 2007. Die außerordentlich hohen Zuflüsse in Gold-Investments und der Kauf großer Goldbestände durch Zentralbanken aus China und Russland trieben den Goldpreis 2011 zeitweise über 1.800 US-Dollar pro Unze. Die Goldnachfrage von Zentralbanken und Investoren hat jedoch zuletzt spürbar nachgelassen. Gold ist vor allem in Phasen potenzieller Krisen gefragt. Geopolitische Unruheherde gibt es auch derzeit viele. Eskalationen können in kurzer Zeit den Goldpreis nach oben treiben.
Silber, Platin und Palladium sind derweil stärker von der Industrienachfrage abhängig. Über 54 Prozent des 2016 nachgefragten Silbers wurde in Elektro-, Elektronikteilen oder in Photovoltaikanlagen verbaut oder zum Löten und der Fotografie verwendet. Platin und Palladium hängen stark von der Entwicklung in der Automobilindustrie ab. Dort sind sie wichtiger Bestandteil in den Abgaskatalysatoren. Die stetig schärferen Abgasvorschriften sorgen für einen steigenden Einsatz der beiden Edelmetalle. Nachdem Palladium über Jahre hinweg deutlich billiger als Platin war, setzen die Automobilhersteller vor allem bei Benzinmotoren bevorzugt Palladium ein. Bei Dieselmotoren ist dies aus technischen Gründen nur eingeschränkt möglich. Mit Bekanntwerden des VW-Abgasskandals im Herbst 2015 kam der Platinpreis kräftig unter Druck.
Mit oder ohne Währungsrisiko
Aus technischer Sicht bilden alle vier Edelmetallen einen mittelfristigen Aufwärtstrend. Gold gelingt heute der Ausbruch über den Widerstand von 1.295 US-Dollar. Anleger, die über Investments in Edelmetalle nachdenken und keinen Barren ins Schließfach legen wollen, können zum Beispiel Partizipations-Zertifikate einsetzen. Edelmetalle notieren in US-Dollar. Es besteht somit für Euroanleger ein Währungsrisiko. Mit sogenannten Quanto-Zertifikaten können Investoren gegen eine Gebühr dieses Währungsrisiko ausschließen. HypoVereinsbank onemarkets bietet solche Quanto-Zertifikate auf Edelmetalle an.
Investmentmöglichkeiten
Indexzertifikate für eine Spekulation auf eine Aufwärtsbewegung des Edelmetalls
| Basiswert | WKN | Verkaufspreis in EUR | Währungsgesichert |
Finaler Bewertungstag |
| Gold | HW37C4 | 10,88 | Nein | Open End |
| Palladium | HW37C5 | 78,16 | Nein | Open End |
| Platin | HW37C6 | 8,24 | Nein | Open End |
| Silber | HW37C7 | 14,40 | Nein | Open End |
| Gold | HW3KLU | 12,95 | ja | Open End |
| Palladium | HW3KLV | 92,93 | ja | Open End |
| Platin | HW3KLW | 9,78 | ja | Open End |
| Silber | HW3KLX | 17,13 | ja | Open End |
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.08.2017; 10:58 Uhr
Informationen rund um Index Zertifikate finden sie hier als Broschüre oder Video. Weitere Produkte finden Sie unter: www.onemarkets.de
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Der Beitrag Edel investieren! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).
Autor: Richard Pfadenhauer


