Engie - Kleiner Boden, großer Boden?
Kleiner Boden, großer Boden?
Im Verlauf der jüngsten Marktkorrektur haben defensive Sektoren ihre Stärken ausgespielt. Dazu zählen traditionell auch die Versorger. Im Ratio-Chart zwischen dem Stoxx Europe 600 Utilities und dem Stoxx Europe 600 liegt beispielsweise eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Dieses Muster führt uns direkt zu der Engie-Aktie, denn dieses Phänomen ergibt sich hier möglicherweise in doppelter Hinsicht. Zunächst einmal bildet sich auf Quartalsbasis ein „Hammer“-Umkehrmuster. Wenn Anleger die Zeitebene auf den Wochenchart herunterbrechen, dann gestaltet sich dieses Candlestickumkehrmuster als inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Tiefs bei 12,08/11,31/11,94 EUR. Demnach brachte die letzte Woche den Sprung über die Nackenlinie der unteren Umkehr, so dass die Trendwende vollzogen sein dürfte (siehe Chart). Rein rechnerisch ergibt sich nun ein Anschlusspotential bis rund 13,30 EUR. Die entscheidende Frage ist aber, ob die beschriebene kleine Bodenbildung nicht gleichzeitig Teil eines größeren unteren Umkehrprozesses ist. Gemeint ist der potentielle Doppelboden bei 10,77/11,31 EUR, der bei Notierungen oberhalb der 15er-Marke Realität wäre. In jedem Fall sorgt die SKS-Formation dafür, dass diese langfristige Perspektive an Konturen gewinnt.
Engie (Weekly)

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Im Verlauf der jüngsten Marktkorrektur haben defensive Sektoren ihre Stärken ausgespielt. Dazu zählen traditionell auch die Versorger. Im Ratio-Chart zwischen dem Stoxx Europe 600 Utilities und dem Stoxx Europe 600 liegt beispielsweise eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Dieses Muster führt uns direkt zu der Engie-Aktie, denn dieses Phänomen ergibt sich hier möglicherweise in doppelter Hinsicht. Zunächst einmal bildet sich auf Quartalsbasis ein „Hammer“-Umkehrmuster. Wenn Anleger die Zeitebene auf den Wochenchart herunterbrechen, dann gestaltet sich dieses Candlestickumkehrmuster als inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation – definiert durch die Tiefs bei 12,08/11,31/11,94 EUR. Demnach brachte die letzte Woche den Sprung über die Nackenlinie der unteren Umkehr, so dass die Trendwende vollzogen sein dürfte (siehe Chart). Rein rechnerisch ergibt sich nun ein Anschlusspotential bis rund 13,30 EUR. Die entscheidende Frage ist aber, ob die beschriebene kleine Bodenbildung nicht gleichzeitig Teil eines größeren unteren Umkehrprozesses ist. Gemeint ist der potentielle Doppelboden bei 10,77/11,31 EUR, der bei Notierungen oberhalb der 15er-Marke Realität wäre. In jedem Fall sorgt die SKS-Formation dafür, dass diese langfristige Perspektive an Konturen gewinnt.
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