| Der Euro manövriert sich zum australischen Dollar zunehmend in eine schwierige Ausgangssituation. Besonders brenzlig ist in diesem Zusammenhang der jüngst erfolgte Rutsch unter den Aufwärtstrend seit Mitte 2012 (akt. bei 1,4720 AUD), der – sofern nachhaltig – weitere Kursverluste nach sich zu ziehen droht. Schlimmeres verhindert derzeit noch die massive Unterstützungszone zwischen dem jüngsten Tief bei 1,4428 AUD und dem Hoch vom März 2011 bei 1,4340 AUD, in die auch die Glättungslinie der vergangenen 200 Wochen (akt. bei 1,4400 AUD) fällt. Dem angeführten Haltebereich kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Im Falle eines Sturzes unter die Haltemarken hätte der Euro eine Toppbildung abgeschlossen, was weitere Kursverluste begünstigt. Als nächste Anlaufmarke auf der Unterseite fungiert dann erst wieder das Jahrestief 2015 bei 1,3673 AUD. Bei den technischen Indikatoren dominieren die Verkaufssignale. Der Stochastik hat aber nahezu den überverkauften Bereich erreicht, was den Raum für weitere Kursverluste begrenzt. Halten die Marken dem aktuellen Test entsprechend stand, stehen die Chancen auf eine zeitnahe Rückkehr in den angeführten Aufwärtstrend gut, und das Ende Mai ausgeprägte Hoch bei 1,5645 AUD rutscht wieder auf die Agenda. |