| Der Euro hat sich zum britischen Pfund seit dem Jahrestief vom Juli (0,6930 GBP) spürbar erholt und steht kurz vor dem Abschluss einer markanten Bodenformation. Ein nachhaltiges Überwinden des Zwischenhochs vom Mai (0,7482 GBP) würde diese abschließen und ein kalkulatorisches Anschlusspotential von gut fünf Pence bereithalten. Im Erfolgsfall winken damit wieder Notierungen jenseits von 0,80 GBP. Zuvor stellt sich vor allem noch der Abwärtstrend seit dem Herbst 2013 (akt. bei 0,7575 GBP) in den Weg. Ein Sprung über diese Hürde dürfte einen entsprechenden Aufwärtsimpuls freisetzen. Kurzfristig scheint sich die Einheitswährung aber am angeführten Maihoch die Zähne auszubeißen. Darauf deutet das frische Ausstiegssignal des Stochastik-Oszillators, der in dieser Woche zudem an seiner Triggerlinie abgeprallt ist („bullish failure“). Auch der trendfolgende MACD kann nicht überzeugen und weist keine klare Trendrichtung mehr aus. Anleger sollten daher die Unterseite nicht aus den Augen verlieren. Hier fungiert primär die Kombination aus dem kurzfristigen Aufwärtstrend seit den Tiefs vom Sommer (akt. bei 0,7320 GBP) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 0,7268 GBP) als wichtiger Haltebereich, der sich als Stopp für bestehende EUR-Longpositionen anbietet. |