| In den vergangenen beiden Jahren bewegte sich der Euro zum britischen Pfund fast nur in eine Richtung: nach Norden. Der seit Ende 2015 etablierte Aufwärtstrend verläuft dabei aktuell bei 0,8777 GBP. In diesen Bereich ist die Einheitswährung jüngst zurückgefallen, was die Frage aufwirft, ob es zu einer nachhaltigen Kehrtwende kommt. Die Antwort dürfte die Haltezone aus der angeführten Trendlinie und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,8736 GBP) geben. Wird diese Bastion unterschritten, droht ein größeres Abwärtsrisiko. Als nächster Haltebereich fungiert dann erst wieder die Kombination aus dem bisherigen Jahrestief vom April (0,8313 GBP) und dem Tief vom Dezember 2016 (0,8302 GBP), bevor bereits die 200-Wochen-Glättung (akt. bei 0,8025 GBP) ins Visier rückt. Bei den technischen Indikatoren hat die Gegenbewegung der letzten Wochen ihre Spuren hinterlassen. So ist der MACD jüngst unter seine Triggerlinie gerutscht, während sich der RSI möglicherweise in einer Toppbildung befindet. Deshalb müssen die Euro-Bullen derzeit auf der Hut sein. Schließlich versetzt ein Bruch der o. g. Schlüsselmarken bei gut 0,87 GBP der europäischen Einheitswährung einen nachhaltigen Nackenschlag. |