| Bahnt sich beim Währungspaar EUR/GBP etwas an? Nachdem der jüngste Aufwärtsimpuls des Euro bei rund 0,8850 GBP mehr oder weniger im Sande verlaufen ist, dominierten in den vergangenen Tagen die Kursverluste. Setzen sich diese auch unterhalb der 38-Tages-Linie (akt. bei 0,8536 GBP) fort, wird es ganz schnell heikel. Denn die nächste Unterstützungszone dient als zentrale Weichenstellung für den weiteren Kursverlauf. Explizit bilden dabei die 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8405 GBP) und die Tiefs vom September und Dezember 2016 (0,8333/03 GBP) die Nackenzone einer potentiellen Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die zudem durch den seit Ende 2015 bestehenden Aufwärtstrend (akt. bei 0,8263 GBP) verstärkt wird. Ein Sturz unter diese Zone würde entsprechend nicht nur durch das Ende des Aufwärtstrends die weiteren Perspektiven belasten. Vielmehr zieht die angeführte Toppformation auch ein Abschlagspotential von knapp zehn Pence nach sich, was für deutlichen Druck auf der Unterseite sorgen dürfte. Die aktuell dominierenden Ausstiegssignale der technischen Indikatoren auf Tagesbasis mahnen zumindest an, dass ein Test der entscheidenden Marken wahrscheinlich ist. Nur wenn der angeführte Unterstützungsbereich dann verteidigt werden kann, dürfte der Euro zur britischen Valuta am längeren Hebel bleiben. |