EUR/JPY - Entscheidende Stellschraube
Entscheidende Stellschraube
Der Euro hat im Vergleich zum japanischen Yen zuletzt zwei nahezu deckungsgleiche Verlaufstiefs bei 124,61/124,89 JPY ausgeprägt. Damit steigen unseres Erachtens die Chancen auf die Ausprägung eines Doppelbodens. Als Katalysator könnten in diesem Zusammenhang der zuletzt vervollständigte „morning star“ sowie die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 128,30 JPY) dienen. Die absolute Schlüsselrolle messen wir allerdings der Widerstandszone bei 131 JPY bei. Auf diesem Niveau fällt der im Februar etablierte Korrekturtrend (akt. bei 130,20 JPY) mit der 38-Wochen-Glättung (akt. bei 130,71 JPY) sowie der 50%-Korrektur der letzten Monate (131,06 JPY) zusammen. Gelingt der europäischen Einheitswährung der Befreiungsschlag, wäre die gesamte Verschnaufpause seit Jahresbeginn zudem als trendbestätigende Flagge zu interpretieren (siehe Chart). Während der MACD gerade ein neues EUR-Einstiegssignal generiert, liegt im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy eine abgeschlossene Bodenbildung vor – beide Phänomene unterstreichen die Ambitionen der EUR-Bullen. Lohn der Mühen wäre im Erfolgsfall ein Anlauf auf das bisherige Jahreshoch bei 137,50 JPY. Eine Absicherung auf Basis der o. g. langfristigen Glättung gewährleistet im Ausbruchsfall zudem ein attraktives CRV.
EUR/JPY (Weekly)

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