| Der Euro ist zur schwedischen Krone in den letzten Wochen unter Druck geraten und musste jüngst sehr wichtige Haltemarken preisgeben. Neben dem Rutsch unter die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 9,37 SEK) und den Hochs von 2011 (9,37/35 SEK) ist dabei vor allem der Bruch des Haussetrends seit März 2013 (akt. bei 9,32 SEK) anzuführen. Sollte sich diese Weichenstellung bestätigen und auch der 90-Wochen-Durchschnitt (akt. bei 9,25 SEK) nachhaltig unterschritten werden, drohen der Einheitswährung weitere Kursverluste. Als nächste Anlaufmarke fungiert dann das bisherige Jahrestief vom März bei 9,06 SEK, bevor die 200-Wochen-Glättung (akt. bei 8,94 SEK) ins Visier rückt. Wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung der Lage für den Euro machen die technischen Indikatoren, bei denen sich der Stochastik im freien Fall befindet und der MACD ebenfalls unter seiner Triggerlinie notiert. Anzeichen für eine Stabilisierung lassen sich dabei bisher nicht erkennen. Anleger sollten daher über Gewinnmitnahmen nachdenken und dabei die o. g. 90-Wochen-Linie als Stopp für bestehende EUR-Longengagements verwenden. Um das beschriebene Szenario abzuwenden, ist die schnelle Rückeroberung der angeführten 38-Wochen-Linie vonnöten. |