| Der Euro konnte zum US-Dollar zuletzt der gefährlichen Ausgangslage vom Jahresbeginn 2017 trotzen und hat sich jüngst wieder über die wichtigen Haltemarken bei rund 1,05 USD zurückgekämpft. Erfreulich ist dabei vor allem, dass nach den Tagesindikatoren nun auch der Wochen-Stochastik seine Triggerlinie von unten durchstoßen und damit ein neues Kaufsignal generiert hat. Der trendfolgende MACD steht ebenfalls kurz davor, diesem Beispiel zu folgen. In einem nächsten Schritt gilt es nun, die horizontalen Widerstände zwischen 1,07 USD und 1,08 USD aus dem Weg zu räumen, bevor die 38-Wochen-Linie (akt. bei 1,0996 USD) in Reichweite rückt. Den entsprechenden Spielraum, um letzteres Kursziel auszuschöpfen, bieten die von uns betrachteten quantitativen Indikatoren durchaus. Damit die verbesserte Ausgangslage nicht negiert wird, müssen jedoch die o. g. Unterstützungen in Form der Tiefs vom Dezember und März 2015 bei 1,0538 USD bzw. 1,0456 USD unbedingt verteidigt werden. Ansonsten ist ein Test der Parallelen (akt. bei rund 1,01 USD) zum Abwärtstrend seit dem Sommer 2008 zeitnah einzukalkulieren. Ggf. werden dann sogar erstmals seit Ende 2001 wieder Kurse unterhalb der Parität realistisch. Anleger sollten daher neue EUR-Longpositionen mit einem strikten Stoppmanagement versehen. |