| Nach dem Höhenflug des Bund-Futures in den letzten Wochen, verbunden mit einem neuen Verlaufshoch am 16. Juni bei 165,68, scheint das Rentenbarometer vorerst an seine Grenzen gestoßen zu sein. Insbesondere die Parallele (akt. bei 165,80) zum flachen Aufwärtstrend seit März dieses Jahres erwies sich jüngst als unüberwindbarer Widerstand. Die frischen Ausstiegssignale bei den technischen Indikatoren wie dem Stochastik-Oszillator und dem trendfolgenden MACD trüben in diesem Zusammenhang die technischen Perspektiven ein. Vor allem ein Unterschreiten der Kombination aus dem Haussetrend seit Juni 2015 (akt. bei 163,35) und dem o. g. Pendant vom Frühjahr 2015 (akt. bei 162,43) würde dabei die Risiken auf der Unterseite spürbar erhöhen. In diesem Szenario wäre ein Wiedersehen mit der wichtigen Unterstützungszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 160,76) und dem ehemaligen Allzeithoch vom April 2015 (160,69) einzukalkulieren. Positiv auflösen würde sich das aktuell angeschlagene Bild erst, wenn das angeführte letzte Verlaufshoch zusammen mit der genannten Trendparallele überwunden wird. Nur dann wäre das Allzeithoch vom 29. Februar (166,63) – verbunden mit deutlich negativen 10-Jahres-Renditen – wieder in Reichweite rücken. |