| Sah es im Vorfeld des EU-Referendums in Großbritannien noch so aus, als müsste der Bund-Future den Aufwärtstrend seit Juni 2015 (akt. bei 163,90) preisgeben, gelang im Anschluss an das Votum und der damit einhergehenden Unsicherheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU der Sprung auf ein neues Allzeithoch (168,86). Zwar konnte dieses Niveau nicht ganz verteidigt werden, dennoch hat sich das Rentenbarometer auf neuen Höhen festgesetzt. Oberhalb des bisherigen Rekordstandes von Ende Februar (166,63) gestaltet sich die technische Ausgangslage konstruktiv und bleibt das angeführte neue Rekordhoch in Reichweite. Diese Interpretation des aktuell positiven Bildes bestätigen die quantitativen Indikatoren, bei denen der Stochastik ein frisches Einstiegssignal generiert und der MACD vor dem Durchstoßen seiner Triggerlinie nach oben abgedreht hat. Auf der Unterseite bildet die Kurslücke vom 24. Juni (untere Gapkante bei 164,62) einen wichtigen Haltepunkt, bevor der o. g. Haussetrend aus dem vergangenen Jahr weitere Kursverluste verhindern sollte. Der flachere Aufwärtstrend seit März verläuft aktuell bei 162,64 |