Europa macht flott
Deutsche Aktien sind unter Anlegern schon seit längerer Zeit ein Hit, wie die immer neuen Rekordstände beim DAX® belegen. Nun könnten auch europäische Titel wieder Fahrt aufnehmen. Denn es gibt die berechtigte Hoffnung, dass der krisengeplagte Kontinent vor einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung steht. „Es ist wahr, die Dinge verbessern sich“, betonte EZB-Chef Mario Draghi jüngst gegenüber Reportern. Noch im vergangenen Jahr sei die Erholung fragil und unbestimmt gewesen. Jetzt, so Draghi, sei sie solide und breit (Quelle: Bloomberg, 27. April 2017). Aktuelle Konjunkturdaten bestätigen die Zuversicht des Italieners. So legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone im ersten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,7 Prozent zu. Damit expandierte die Wirtschaft im Euroraum erstmals seit langer Zeit wieder stärker als die der USA.
Auf Expansionskurs
Und dass die Erholung tatsächlich auf breiten Beinen steht, zeigen aktuelle Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Demnach weisen mit Ausnahme von Griechenland alle Länder der Eurozone in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein positives Wirtschaftswachstum auf. Und auch in der näheren Zukunft stehen die Konjunkturampeln auf Grün. So sieht es zumindest die Deutsche Bundesbank. In seinem jüngsten Monatsbericht geht das Institut davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Aufwärtsbewegung im Euroraum im zweiten Quartal mit ähnlichem Tempo fortsetzen wird wie zum Jahresstart. Die Bundesbanker verweisen dabei auf die zahlreichen positiven Stimmungsindikatoren. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher würden überwiegend zuversichtlich in die Zukunft blicken, wovon wiederum die europäische Binnennachfrage profitieren werde (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Mai 2017).
Europa im Fokus der Investoren
Der Aufschwung ist auch internationalen Investoren nicht entgangen. Sie finden plötzlich wieder Gefallen an Aktien aus der Eurozone. Jüngstes Beispiel: Ende Mai hat sich Börsenlegende Warren Buffett über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway mit drei Prozent an dem Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess beteiligt. Vom gestiegenen Interesse nach europäischen Titeln zeugen auch aktuelle Marktdaten der französischen Fondsgesellschaft Amundi. Demnach flossen allein im vergangenen April 1,6 Milliarden Euro in börsengehandelte Indexfonds (ETFs) mit dem Schwerpunkt Aktien Eurozone, während ETFs mit dem Fokus Nordamerika Mittelabflüsse im Volumen von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro verzeichnet haben (Quelle: Amundi, ETF Market Trends, 17. Mai 2017).
Günstige Bewertung?
Angesichts der gestiegenen Nachfrage überrascht es nicht, dass Aktien aus dem Euroraum seit einiger Zeit zum Teil deutlich besser laufen als US-Titel. Gleichwohl gelten die europäischen Aktienmärkte noch immer als vergleichsweise günstig bewertet. So notiert der STOXX® Europe 600 Index auf Basis der für dieses Jahr erwarteten Gewinne aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15,4. Der US-Leitindex S&P 500® liegt mit einer Bewertung von 18,1 deutlich darüber (Quelle: Bloomberg, 16. Juni 2017). Allerdings weist diese Betrachtung einen Nachteil auf. Die prognostizierten Unternehmensgewinne können im Zeitverlauf stark schwanken. Die aktuell erwartete Gewinnentwicklung ist daher nicht zwangsläufig aussagekräftig für die tatsächliche Gewinnentwicklung.
Aussagekräftige Kennzahl
Von professionellen Anlegern wird aus diesem Grund das sogenannte Shiller-KGV (auch Cape-Ratio) zur Bewertung von Aktien beziehungsweise Aktienindizes bevorzugt. Bei dieser von den beiden Harvard-Professoren Robert Shiller und John Campbell entwickelten Kennzahl handelt es sich um ein zyklisch adjustiertes KGV, das den aktuellen Marktpreis (Kurs) ins Verhältnis zu den durchschnittlichen inflationsbereinigten Gewinnen der vorangegangenen zehn Jahre setzt. Die langjährige Betrachtungsperiode soll sicherstellen, dass die Gewinne über mehr als einen Konjunkturzyklus ermittelt werden, die Inflationsbereinigung macht die Gewinne auch in Hochinflationsphasen vergleichbar. Das Shiller-KGV gibt also an, ob ein Aktienmarkt im Vergleich zu einem konjunkturzyklusbereinigten Gewinnniveau – zu dem er mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückfindet – hoch oder niedrig bewertet ist.
Potenzial zum Outperformer
Auf Basis des Shiller-KGVs hat die Vermögensberatungsgesellschaft StarCapital untersucht, welche Aktienmarktrenditen Anleger in den kommenden Jahren erwarten können. Das Ergebnis: Aktien aus der Eurozone verfügen über ein deutlich höheres Kurspotenzial als US-Titel. Demnach notierte der europäische Aktienmarkt am Ende des ersten Quartals mit einem Shiller-KGV von 17,6, woraus die Experten von StarCapital eine langfristige Aktienmarktrendite von 6,8 Prozent pro Jahr ableiteten. Für den US-Markt ermittelten sie ein Shiller-KGV von 27,5, woraus sich nach Einschätzung von StarCapital lediglich ein langfristiges Renditepotenzial von jährlich 3,2 Prozent ergibt (Quelle: www.starcapital.de, Rubrik: „Aktienmarktpotenzial“, 31. März 2017). (Hinweis: Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Zudem geben die Prognosen die Einschätzung von StarCapital wieder. Die hierin zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinungen der UniCredit Bank AG wider.)
Nicht frei von Risiken
Obwohl mit der Wahl des Europa-Befürworters Emmanuel Macron zum französischen Staatspräsidenten ein großer Unsicherheitsfaktor aus dem Markt genommen wurde, sind europäische Aktien kein Selbstläufer. Für Kursturbulenzen könnten zum Beispiel die anstehenden Austrittsverhandlungen der Briten mit der EU sorgen. Ein Fragezeichen steht auch hinter den Handelsbeziehungen mit den USA. Zudem ist Griechenland noch längst nicht über dem Berg. In welche Richtung sich die Aktienkurse in der Eurozone bewegen werden, dürfte in entscheidendem Maße auch von der Geldpolitik der EZB abhängen. Nach der jüngsten Sitzung Anfang Juni ließ die Notenbank wissen, dass der EZB-Rat davon ausgehe, dass die Leitzinsen „für längere Zeit“ auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden. Das sollte wiederum die Aktienkurse stützen.
Schlaue Anlagelösungen
Alles in allem überwiegen bei europäischen Aktien aktuell die Pro-Argumente. „Anleger, die sich dennoch bis zu einem gewissen Umfang gegen fallende Kurse absichern möchten, haben mit Investmentlösungen von HypoVereinsbank onemarkets das passende Vehikel hierfür“, sagt Thomas Wolf, Experte für Wertpapier-Anlagelösungen bei HypoVereinsbank onemarkets. Dazu zählen zum Beispiel Discount-Zertifikate, Bonus-Cap-Zertifikate, Aktienanleihen Protect oder Express-Papiere. All diese Produkte verfügen am Laufzeitende über einen bedingten Teilschutz. Als Beispiel führt Wolf eine HVB Express Aktienanleihe Protect auf den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Group an. „Dieses Produkt“, so der Anlageexperte, „ist mit einer jährlichen Zinszahlung von 4,00 Prozent auf den Nennbetrag ausgestattet.“ Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Sollten die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sein, sichert am letzten Bewertungstag eine Barriere die Rückzahlung zum Nennbetrag ab. Verluste, so Wolf, würden erst bei einer unterschrittenen Barriere drohen.
Produkte nach Maß
Die nachfolgende Tabelle enthält weitere HVB-Anlageprodukte auf ausgewählte Aktien aus der Eurozone. Das ist aber nur eine kleine Auswahl aus dem Gesamtangebot von HypoVereinsbank onemarkets. Diese und alle anderen Produkte finden Sie im Web auf onemarkets.de. Außerdem besteht für Kunden der HypoVereinsbank über das Service-Tool my.onemarkets die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Betreuer ein Produkt selbst zu erstellen – ganz nach den eigenen Chance-Risiko-Vorstellungen. „Das geht nicht nur rasend schnell“, erklärt Produktexperte Wolf, „das Wunschprodukt erhält auch eine eigene Wertpapierkennnummer.“
Hinweis: Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
HVB Best in Express Plus Zertifikat
| Basiswert | EURO STOXX 50® (Price) Index (EUR) |
| ISIN/WKN | DE000HVB2043/HVB204* |
| Nennbetrag | EUR 100,- |
| Best-in-Periode | 28.7.–29.9.2017 |
| Bewertungstage | 28.7.2017 (anfänglicher), 21.9.2018 (1), 23.9.2019 (2), 23.9.2020 (3), 23.9.2021 (4), 23.9.2022 (letzter) |
| Vorzeitiges Rückzahlungslevel | 100 %* |
| Ertrags-Barriere | 70 %* |
| Rückzahlungsbetrag | von EUR 105,– bis EUR 125,– (max.) |
| Emissionspreis | 101,25** |
| Zeichnungsfrist | bis 28.7.2017 (14 Uhr)*** |
* vom Referenzpreis (Schlusskurs) am anfänglichen Bewertungstag
** inklusive Ausgabeaufschlag
*** vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung
Das Zertifikat ist eine Schuldverschreibung der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Information zur Funktionsweise des Produkts
Stand: 16.6.2017
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Im Vorfeld der Bundestagswahlen am 24. September 2017 könnte es wie schon vor den Wahlen in Frankreich und Großbritannien zu Kursturbulenzen an den europäischen Aktienmärkten kommen. Mit einem HVB Best in Express Plus Zertifikat sichern sich Anleger den Einstieg in den EURO STOXX 50® (Price) Index (EUR) zum niedrigsten Schlusskurs während der Best-in-Phase. Darüber hinaus sorgt eine Ertrags-Barriere am Laufzeitende für einen bedingten Teilschutz. Zudem besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Ein Verlust entsteht, sofern die Ertrags-Barriere am Laufzeitende unterschritten wird.
>> Weitere Informationen zum Produkt unter: onemarkets.de/HVB204
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Eine kleine Auswahl an HVB-Anlageprodukten auf Standardaktien aus der Eurozone
| Basiswert | Produkttyp | ISIN | (Letzer) Rückzahlungs-termin | Ausstattungsmerkmale |
| Airbus Group SE | HVB Express Aktienanleihe Protect | DE000HW2XYB0 | 21.6.2021 | Zinssatz: 4,00 % p. a., Barriere: 65 %* |
| Allianz SE | HVB Express Plus Zertifikat** | DE000HW35X56 | 19.7.2021 | Ertrags-Barriere: 65 %*, max. Rückzahlung***: EUR 1.190,– |
| Enel S.p.A. | HVB Bonus Cap Zertifikat | DE000HW31YH4 | 22.6.2018 | Cap (obere Kursgrenze): EUR 5,–, Barriere: EUR 3,50 |
| Inditex S.A. | HVB Discount Zertifikat | DE000HU9BYS7 | 22.6.2018 | Cap (obere Kursgrenze): EUR 36,–, Discount: 9,3 % |
| Nokia OYJ | HVB Express Plus Zertifikat** | DE000HW32UE7 | 5.7.2021 | Ertrags-Barriere: 55 %*, max. Rückzahlung***: EUR 1.260,– |
* vom Referenzpreis (Schlusskurs) am anfänglichen Bewertungstag
** Produkt in der Zeichnung
*** maximaler Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat
Die Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht; Information zur Funktionsweise des Produkts Alle genannten Produkte sind Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
Stand: 16.6.2017
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Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss. (http://blog.onemarkets.de/wichtige-hinweise-haftungsausschluss/)
Dieser Beitrag erschien zuerst im onemarkets Magazin (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG)


