| Im Jahresverlauf 2016 haben wir immer wieder auf die seitliche Schiebezone zwischen gut 1,15 USD auf der Ober- und knapp 1,05 USD auf der Unterseite beim Währungspaar EUR/USD hingewiesen. Kurz vor dem Jahresende hielt nun die Schlüsselhaltezone aus den letzten Verlaufstiefs bei 1,0538/1,0505/1,0456 USD dem Druck nicht mehr stand. Wir können an dieser Stelle nur unsere Warnung erneuern: Aufgrund der Bedeutung der angeführten Unterstützungen, der seit fast zwei Jahren bestehenden Tradingrange sowie den eng beieinanderliegenden Bollinger Bändern dürfte ein nachhaltiger Bruch der Bastion bei rund 1,05 USD einen dynamischen EUR-Abverkauf nach sich ziehen. Die Parallele (auf wöchentlicher Basis akt. bei 1,0035 USD) zum seit 2008 bestehenden Baissetrend ermöglicht einen unmittelbaren Test der Parität. Aus der Höhe der eingangs beschriebenen Schiebezone lässt sich perspektivisch sogar ein kalkulatorisches Abschlagspotential bis in den Bereich von rund 0,95 USD ableiten. Den Chart des Euro im Vergleich zur US-Valuta halten wir derzeit für so bedeutend, dass dieser im großen technischen Jahresausblick entsprechend gewürdigt wird. Freuen Sie sich deshalb schon jetzt auf die ersten Ausgaben des „Daily Trading“ im neuen Jahr bzw. die Januarausgabe der „Marktbeobachtung“. |