| Bei der Gilead-Aktie stand zuletzt einiges auf dem Spiel. Schließlich drohte mit Blick auf die Kursentwicklung die Ausprägung einer klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Als Nackenzone fungiert dabei der horizontale Auffangbereich aus diversen Hoch- und Tiefpunkten zwischen exakt 86,00 USD und knapp 82 USD. Auf dieser Basis scheint der Biotechtitel gerade noch einmal die Kurve bekommen zu haben. Zumindest dokumentiert das jüngste Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „morning stars“ diesbezügliche Ambitionen. Unterstützt wird diese Einschätzung durch den trendfolgenden MACD, der derzeit eine divergente Entwicklung zeigt, indem das jüngste Verlaufstief nicht mehr von Indikatorenseite bestätigt wurde. Die fallende 38-Wochen-Linie (akt. bei 95,67 USD) bzw. der seit Juni 2015 bestehende Korrekturtrend (akt. bei 101,02 USD) stecken dabei wichtige Erholungsziele ab. Neue Longengagements haben somit derzeit durchaus Charme, insbesondere wenn Anleger ein engen Stopp-Loss auf Basis des jüngsten Verlaufstiefs bei 81,28 USD heranziehen, denn dann ist gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet. |