| Der Goldpreis ist gut ins neue Jahr gestartet, was gleichzeitig die technischen Perspektiven des Edelmetalls deutlich verbessert hat. Kurzfristig hat der Goldpreis allerdings markante Hürden in Form der 38-Monats-Linie (akt. bei 1.218 USD) sowie der jüngsten Hochpunkte bei 1.219/25 USD unmittelbar vor der Brust. Mit anderen Worten: Ein Spurt über die angeführten Barrieren ist nötig, um neues Aufwärtspotenzial freizusetzen. Rückenwind kommt dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Während im Verlauf des Wochen-RSI zuletzt der Bruch des Korrekturtrends seit Sommer vergangenen Jahres gelang, wartet der trendfolgende MACD in diesem Zeitfenster aktuell mit einem neuen Einstiegssignal auf. Positiv ist darüber hinaus die Saisonalität zu werten: Anfang Februar ist der Goldpreis in die erste gute Phase des Nachwahljahres eingetreten, welche typischerweise bis Ende Mai anhält. Der übergeordnete Monatschart des Edelmetalls verdeutlicht aber, dass es sich bei der aktuellen Entwicklung lediglich um einen Etappensieg handelt. Aus langfristiger Sicht springt die Börsenampel erst bei Notierungen oberhalb der Marke von 1.321 USD auf „grün“, denn dann wäre die Korrekturflagge seit dem bisherigen Rekordhoch vom September 2011 bei 1.920 USD „bullish“ aufgelöst. |