| Diese Bastion gilt es im neuen Jahr unbedingt zu verteidigen. Ansonsten würde der Silberpreis weiteren spürbaren Schaden nehmen. Im Tagesbereich möchten wir das negative Schnittmuster zwischen den Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 17,12/17,76 USD) hervorheben. Dieses als „death cross“ bekannte Chartmuster unterstreicht, dass der Fokus zu Jahresbeginn zunächst auf den diskutierten Schlüsselunterstützungen liegen sollte. Auf der Oberseite möchten wir Investoren dagegen das Widerstandsbündel bei rund 18,50 USD ins Stammbuch notieren. Auf diesem Niveau fallen diverse Hoch- und Tiefpunkte zwischen 18,19 USD und 18,80 USD mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 18,43 USD) sowie dem seit dem Halbjahreswechsel 2016 bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 18,85 USD) zusammen. Erst ein Spurt über diese Hürden würde die charttechnischen Perspektiven des Silberpreises nachhaltig aufhellen. Interessant ist aktuell auch das Gold-Silber-Ratio, welches weiterhin einen hohen Wert ausweist. Da sich in den letzten 30 Jahren die Marke von 80 als wichtiger Widerstand herauskristallisiert hat, dürfte sich der Silberpreis 2017 zumindest nicht schlechter als der „große Bruder“ entwickeln (siehe Chart). |