| Nach der kurzen Verschnaufpause vom Juli strebt der Goldpreis-Future grundsätzlich bereits wieder nach Höherem. Positiv hervorzuheben ist dabei, dass der Rohstoff zuletzt nicht unter die wichtige Haltezone aus der Nackenlinie (akt. bei 1.306 USD) der per Ende Juni komplettierten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.298 USD) zurückgefallen ist. Ansonsten hätte zeitnah wohl der Aufwärtstrend seit Dezember 2016 (akt. bei 1.267 USD) zur Disposition gestanden. Erfreulich ist die Lage auch bei den technischen Indikatoren. So konnte der Stochastik-Oszillator kurz vor dem Durchstoßen seiner Triggerlinie nach oben abdrehen, und auch der trendfolgende MACD weist auf Wochenbasis weiter ein Kaufsignal auf. Dadurch bestehen durchaus Chancen, den Baissetrend seit dem Allzeithoch vom September 2011 (akt. bei 1.407 USD) in den kommenden Wochen ins Visier zu nehmen. Gelingt zudem der Sprung über das Hoch vom August 2013 bei 1.428 USD, ist der Weg für deutlich höhere Notierungen frei. Anleger können in diesem Szenario – trotz des Rücksetzers vom Freitag – die Aufstockung bestehender Longpositionen ins Auge fassen, sollten diese aber auf Basis des o. g. Haussetrends absichern. |