Im vergangenen Jahr war das ein seltenes Bild: Aktienmärkte und der Goldpreis haussieren. Doch die Corona-Krise hat einiges verändert. Gold ist nicht allein als Hort der Sicherheit gefragt.
Das Wichtigste zum Goldpreis vorab:
Gold auch bei steigenden Aktienkursen als sicherer Hafen gesucht
Sinkende Zinsen stützen den Goldpreis
Erst vor wenigen Tagen stand der Goldpreis auf einem neuen Jahreshoch, in Euro gerechnet sogar auf einem Rekordstand. Insgesamt ist der Goldpreis in diesem Jahr bisher um 14 Prozent gestiegen. Dafür gibt es Gründe: Die Feinunze wurde während des Corona-Crashs als sicherer Anlagehafen gesucht, auch wenn Anleger zu der Zeit Notverkäufe beim Gold tätigen mussten, um Verluste in anderen Positionen auszugleichen. Die nahende Rezession hat ebenfalls dafür gesorgt, dass Gold als Stabilitätsanker gesucht wurde.
Die billionenschweren Ausgabenprogramme der Notenbanken und Regierungen in den bedeutenden Industrieländern zur Eindämmung der Krise haben dazu geführt, dass sich die Zinsen weiter verringert haben. In Deutschland notieren Bundesanleihen weiter im negativen Bereich. Sinkende Zinsen beziehungsweise Renditen sind vorteilhaft für ein Gold-Investment, da das Edelmetall keine Zinserträge abwirft. Je niedriger die Zinsen, desto geringer der Nachteil für Goldanleger. Und bei negativen Zinsen wird aus dem Ertragsnachteil sogar ein Ertragsvorteil.
Auch gegenüber einem steigenden Aktienmarkt zeigt sich der Goldpreis resistent. Zwar werden Aktien bei größerer Risikobereitschaft gesucht, aber der Goldpreis gibt derzeit auch in einem solchen Umfeld nur leicht nach. So hat die Aussicht auf einen Impfstoff gegen den Coronavirus in dieser Woche den Aktienmarkt beflügelt, aber beim Goldpreis nur für einen moderaten Rücksetzer gesorgt. Daher notieren Aktienmärkte und Goldpreis nicht weit von ihren Rekordständen entfernt.
Auch ein Impfstoff gegen den Coronavirus kann die aktuelle Situation an den Börsen so schnell nicht verändern. Eine Erholung aus der wirtschaftlichen Rezession wird auch mit einem solchen Wirkstoff dauern. Erst in dieser Woche hat US-Notenbankchef Powell gesagt, dass er nicht mit einer schnellen Erholung der Konjunktur rechne, sie könne sich bis zum Ende des nächsten Jahres hinziehen. Dennoch bekräftigte er die Bereitschaft, die Wirtschaft durch weitere geldpolitische Maßnahmen zu stützen.
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