| Blick geht nach Süden |
| In der halben Republik war gestern Feiertag. Von einem ruhigen Feiertagsgeschäft kann allerdings beim DAX® keineswegs gesprochen werden. Schließlich starteten die deutschen Standardwerte praktisch auf Tageshoch (10.730 Punkte) in den Handel und sahen sich in der Folge mit einem dynamischen Abverkauf konfrontiert. In der Summe steht im Tagesbereich ein „bearish engulfing“ zu Buche, welches sogar die Körper der vier vorangegangenen Tageskerzen umschließt. Damit haben sich die horizontalen Hürden bei gut 10.800 Punkten zum wiederholten Mal als zu hoch erwiesen, was der trendfolgende MACD mit einem neuen Ausstiegssignal quittiert. Unterhalb der flach verlaufenden 38-Tages-Linie (akt. bei 10.547 Punkten) definiert die Aufwärtskurslücke von Mitte Oktober (untere Gapkante bei 10.431 Punkten) nun die nächste Unterstützung. Danach bilden die verschiedenen Tiefs zwischen 10.299 und 10.190 Punkten den nächsten Auffangbereich. Mit Blick auf die amerikanischen Indizes, die derzeit absolute Schlüsselunterstützungen bei knapp 18.000 Punkten (Dow Jones) bzw. 2.100 (S&P 500) zur Disposition stellen, müssen auch die deutschen „blue chips“ zunächst kleinere Brötchen backen. |
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DAX® (Daily)
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| Der Charme der hohen Zeitebene |
| Abseits des hektischen Tagesgeschäfts bietet sich gerade im Umfeld des Monatsultimos der Blick auf den Langfristchart der Deutschen Telekom an. Oftmals lassen sich durch diese Vorgehensweise interessante Zusatzinformationen gewinnen. Im konkreten Fall stechen die verschiedenen Monatskerzen mit markanten Lunten ins Auge. Unterhalb der Marke von knapp 15 EUR scheinen also Nachfrageüberhänge zu bestehen. In diesem Kontext möchten wir den unterstützenden Charakter der Jahrestiefs von 2016 und 2015 bei 13,54/13,39 EUR hervorheben, der noch zusätzlich durch den Aufwärtstrend seit März 2013 (akt. bei 13,57 EUR) unterstrichen wird. Während der Telekomtitel nach unten also gut unterstützt zu sein scheint, gilt es auf der Oberseite, den Korrekturtrend seit Dezember vergangenen Jahres (akt. bei 15,21 EUR) zu überwinden, um neue Aufwärtsdynamik zu entfachen. Ein besonderes Augenmerk sollten Anleger aber vor allem der Widerstandszone aus den verschiedenen Hochs seit 2002 zwischen knapp 16 EUR und 17,78 EUR widmen. Schließlich würde ein Sprung über diese Hürden für das besondere „Highlight“ in Form der langfristigen Bodenbildung seit Beginn des Jahrtausends sorgen (siehe Chart). |
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Deutsche Telekom (Monthly)
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| Wichtige Hürden genommen |
| Übergeordnet gelang der Peugeot-Aktie Anfang 2015 der Abschluss einer unteren Umkehrformation. Daran schloss sich eine Rally bis knapp 20 EUR an, ehe der Autotitel wieder den Rückwärtsgang einlegte. Aus charttechnischer Sicht scheint das Papier nun aber wieder das Gaspedal zu finden. Schließlich sorgt der Sprung über die Widerstandszone aus dem entsprechenden Korrekturtrend seit Sommer 2015 (akt. bei 12,97 EUR) und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 13,48 EUR) für eine Steilvorlage. Unter dem Strich brachte die gesamte Verschnaufpause der letzten knapp anderthalb Jahre letztlich einen Pullback an die Nackenzone der Bodenbildung und kann darüber hinaus als klassische Flagge interpretiert werden. Die zuletzt genannte Weichenstellung lässt perspektivisch sogar auf ein Wiedersehen mit dem o. g. zyklischen Hoch bei knapp 20 EUR hoffen. Bis dahin versprechen die ausgewählten Discountzertifikate – unter Berücksichtigung der o. g. Nackenzone bzw. sogar des bisherigen Jahrestiefs bei 10,08 EUR als potenziellen Unterstützungen – attraktive Seitwärtsrenditen. |
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Peugeot (Weekly)
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