| 12.100 Punkte – Bastion wird immer wichtiger |
| Wenn es noch eines Beweises für die Bedeutung der Haltezone aus der verbliebenen Aprilkurslücke
(untere Gapkante bei 12.091 Punkten) und den letzten Verlaufstiefs bei 12.099/92 Punkten
bedurfte, der gestrige Handelstag lieferte ihn. Mit erneut 12.099 Punkten bildete
der DAX® gestern das insgesamt 4. Low in Bereich der angeführten Unterstützungen aus.
Per Saldo besteht deshalb weiterhin das zuletzt mehrfach beschriebene Spannungsfeld:
Auf der einen Seite die o. g. Unterstützung bei knapp 12.100 Punkten, auf der anderen
Seite die Belastungsfaktoren in Form des Rebreaks des alten Rekordstandes vom April
2015 bei 12.391 Punkten, des Bruchs des steilen Aufwärtstrends seit Sommer 2016 (auf
Wochenbasis akt. bei 12.408 Punkten) sowie des seit dem bisherigen Allzeithoch bei
12.952 Punkten bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 12.443 Punkten). Solange die
Unterstützungen bei knapp 12.100 Punkten Bestand haben, favorisieren wir innerhalb
der angeführten Leitplanken eine technische Aufwärtsreaktion. Um die Bullen allerdings
nachhaltig zurück in die Erfolgsspur zu bringen, gilt es, den o. g. Abwärtstrend zu
überwinden. |
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DAX® (Daily) |
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| Greenback auf dem Rückzug |
| In den letzten Jahren konnte der US-Dollar zur indischen Rupie deutlich zulegen. Dabei
hat der Greenback allerdings einen interessanten Widerstand bei knapp 69 INR etabliert,
denn die Marktteilnehmer verließ insgesamt drei Mal im Bereich dieser Hürde der Mut.
In der Folge wurde ein Doppeltopp ausgeprägt, so dass sich die US-Valuta derzeit auf
dem Rückzug befindet. Mit dem Abgleiten unter die 38-Monats-Linie (akt. bei 64,93
INR) bzw. der Etablierung eines neuen Jahrestiefs (63,56 INR) entstanden jüngst nochmals
zwei weitere USD-Verkaufssignale. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgt dabei die
Tatsache, dass das neue Bewegungstief gleichzeitig die jüngsten beiden „inside months“
nach unten auflöst. Da auch die Trendfolger MACD und Aroon zur Vorsicht mahnen, betonen
wir an dieser Stelle die nächsten Rückzugslinien. Zunächst ist dabei das Fibonacci-Cluster
bei rund 62 INR zu nennen, ehe das Tief vom Mai 2014 (58,25 INR) wieder auf die Agenda
rückt. Das zuletzt genannte Level wird ebenfalls seitens zweier unterschiedlicher
Retracements untermauert. Übergeordnet drängt sich somit die Frage auf, ob das beschriebene
Doppeltopp nicht gleichzeitig Teil einer größeren oberen Umkehr ist, welche unterhalb
von rund 58 INR abgeschlossen wäre (siehe Chart). |
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USD/INR (Monthly) |
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| Mit neuem Verlaufshoch |
| Die Hugo Boss-Aktie entwickelt sich im Jahr 2017 mehr und mehr zu einem echten Dauerbrenner
im „Daily Trading“. Auch unsere letzte Analyse vom 26. Juli („Pullback als Chance“)
erwies sich als Prognosetreffer. Vor allem das jüngste Aufwärtsgap (65,49 EUR zu 67,12
EUR) sowie das neue Verlaufshoch jenseits der Marke von 71,43 EUR werten wir als charttechnische
Stärkebeweise. Unter dem Strich ist der Titel somit tatsächlich auf dem Weg, das rechnerische
Kursziel von rund 76 EUR – abgeleitet aus der Höhe zu Jahresbeginn vervollständigten
Bodenbildung – auszuschöpfen. Dieses Anschlusspotential würde fast punktgenau ausreichen,
um die Kurslücke vom Jahresultimo 2015/16 (75,63 EUR zu 76,28 EUR) vollständig zu
schließen. Danach definieren die Hochs von Ende 2015 bei knapp 78 EUR die nächsten
Hürden. Aber auch auf der Unterseite gibt die jüngste Kursrally die Gelegenheit, den
Stopp für bestehende Engagements nachzuziehen. Je nach Risikoneigung bietet sich das
Junihoch bei 68,71 EUR oder aber die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke (65,49
EUR) als Absicherung an. |
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HUGO BOSS (Daily) |
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