| Wichtige Widerstandsmarken überwunden |
| Der DAX® hat die jüngste Schwächephase mit dem Fall auf 9.200 Punkte und dem temporären Abrutschen unter die 200-Wochen-Linie (akt. bei 9.528 Punkten) gut verkraftet und ist zuletzt wieder in den fünfstelligen Bereich zurückgekehrt. Doch nicht nur das: Zuletzt gelang es dem DAX® zudem, die Kombination aus dem Abwärtstrend seit April 2015 (auf Wochenbasis akt. bei 10.445 Punkten) und der 90-Wochen-Linie (akt. bei 10.511 Punkten) zu überwinden. Dies hat den Bullen im mittelfristigen Bereich enormen Rückenwind verliehen. Dadurch winken jetzt auch wieder Notierungen jenseits der 11.000 Punkte. Die technischen Indikatoren im mittelfristigen Bereich bieten dabei noch ausreichend Spielraum, um den beschriebenen Kurs einzuschlagen. So ist der trendfolgende MACD nach oben abgedreht und auch der Stochastik-Oszillator weist ein klares Kaufsignal auf. Somit können Anleger die Aufstockung bestehender Longpositionen ins Auge fassen. Jedoch gut unterstützt ist der DAX® im Bereich von gut 10.000 Punkten. Hier finden sich einige horizontale Haltemarken ebenso wie die 38-Wochen-Linie (akt. bei rund 10.000 Punkten). |
| |
| |
DAX® (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Seitwärts auf hohem Niveau |
| Der Euro-BUND-Future hat sich in den vergangenen Wochen auf dem erreichten hohen Niveau halten können und dabei das Allzeithoch vom 24. Juni (168,86) nicht aus den Augen verloren. Oberhalb des alten Rekordstandes von Ende Februar (166,63) gestaltet sich das Bild auch weiterhin konstruktiv. Knapp darunter verläuft die Parallele (akt. bei 166,37) zum flachen Aufwärtstrend seit März 2016. Wirklich kritisch wird es für das Rentenbarometer erst, wenn der Haussetrend seit Juni 2015 (akt. bei 164,17) unterschritten würde. Dann wäre auch die noch bestehende Tages-Kurslücke vom 24. Juni (untere Gapkante bei 164,62) geschlossen. Bei den technischen Indikatoren zeigt sich ein neutrales Bild. Stochastik und MACD notieren im Bereich ihrer Triggerlinien, ohne ein klares Signal auszusenden. Bestehende Longpositionen bleiben vor dem beschriebenen Hintergrund daher solange haltenswert, wie die letztgenannte Trendlinie nicht verletzt wird. Neue Kursimpulse auf der Oberseite ergeben sich, wenn das Verlaufshoch vom 6. Juli (168,13) überwunden wird. Anleger können in dem beschriebenen Umfeld entspannt abwarten, ob es dem Rentenbarometer gelingt, neue Höchststände oberhalb von 168,86 zu realisieren oder ob der dominierende Aufwärtstrend in Gefahr gerät. |
| |
| |
Euro-BUND-Future (Kontrakt Dez 16) (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Vorsicht walten lassen |
| Der US-T-Bond-Future hat das Mitte Juli erzielte Rekordniveau zuletzt nicht verteidigen können. Dennoch notiert das US-Rentenbarometer immer noch deutlich oberhalb des ehemaligen Allzeithochs vom April 2015 bei 166 27/32. Kurzfristig sollten sich Anleger aber auf Gegenwind einstellen. Dieser würde sich verstärken, wenn das angeführte Aprilhoch unterschritten würde. In diesem Szenario wäre nicht nur die Aufwärtstrendlinie seit Ende 2015 (akt. bei 168 15/32) verletzt, sondern dürften auch die 38-Wochen-Linie (akt. bei 164 25/32) und der Haussetrend seit dem Jahresende 2013 (akt. bei 162 27/32) zeitnah zur Disposition gestellt werden. Bei den Indikatoren droht nach der Stochastik mittlerweile auch der MACD unter seine Triggerlinie zu rutschen, was die verhaltenere Einschätzung gegenüber dem US-Rentenbarometer bekräftigt. Dabei bieten die von uns betrachteten Indikatoren noch reichlich Spielraum, um weitergehende Kursrückgänge zu begleiten. Anleger sollten daher bestehende Longpositionen konsequent absichern und je nach Risikoneigung dafür entweder das o. g. alte Allzeithoch oder den dominierenden Aufwärtstrend von 2013 verwenden. Neue Kurspotentiale auf der Oberseite werden erst bei neuen Höchstständen jenseits von 177 11/32 freigesetzt. |
| |
| |
US T-Bond (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|