Hugo Boss mit neuem Chef – LVMH mit wackligem Tiffany-Deal
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Die Corona-Krise erschwert die Geschäfte der Modekonzerne derzeit. Das im MDAX® notierte Unternehmen Hugo Boss muss in dieser Zeit auch noch die Führung wechseln. Bei LVMH steht nicht ein Chef-Wechsel, aber eine Übernahme an, die durch die Corona-Krise gefährdet ist.
Das Wichtigste zu Hugo Boss und LVMH vorab:
Hugo Boss stellt sich personell neu auf und erwartet eine Besserung der Lage ab Q3
Die Corona-Krise gefährdet die Übernahme von Tiffany durch LVMH
Der deutsche Modekonzern Hugo Boss ist auf der Suche nach einem neuen Chef fündig geworden. Der Aufsichtsrat des im MDAX® notierten Unternehmens hat sich demnach für eine externe Lösung entschieden: Der ehemalige Chef von Tommy Hilfiger, Daniel Grieder, soll demnach Vorstandsvorsitzender werden. Laut Hugo Boss wird Grieder mit Wirkung zum 1. Juni 2021 das Amt übernehmen. Er soll es fünf Jahre innehaben. Grieder ist 58 Jahre alt und ist bereits seit mehr als 30 Jahren in der Modebranche tätig - in wechselnden Funktionen, aber bisher überwiegend beim Konzern Tommy Hilfiger.
Damit ist die Nachfolge von Mark Langer geregelt. Er wird bereits zum 30. September 2020 Hugo Boss verlassen. Derweil kämpft der Modekonzern immer noch mit den Unwägbarkeiten der Corona-Krise, vor allem in den Hauptmärkten Europa und Amerika. Eine Erholung sieht der scheidende Chef Langer erst im dritten Quartal.
Der 16,4 Milliarden Dollar schwere Kauf des Luxusjuweliers Tiffany durch den französischen Luxusgüterkonzern LVMH gilt als eine ausgemachte Sache - auch wenn die Wettbewerbshüter dem Deal noch zustimmen müssen. Dennoch: Die derzeitige Lage mit den anhaltenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bringen die LVHM-Führung zum Nachdenken. Eine Neuverhandlung des Deals sei daher nicht ausgeschlossen.
LVMH hat 135 Dollar je Tiffany-Aktie geboten - allerdings Ende vergangenen Jahres. Vor allem wegen der Corona-Krise war der Aktienkurs von Tiffany im Frühjahr abgestürzt. Aktuell notiert der Titel etwas oberhalb von 120 Dollar.
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