| Diverse charttechnische Faktoren deuten darauf hin, dass die Klöckner-Aktie vor einem Vola-Impuls steht. Am augenfälligsten ist die Bewegungsarmut, die das Papier in Form von per Saldo fast unveränderten Notierungen seit fast einem Jahr begleitet. Während die letzten vier Monatskerzen zudem lediglich kleine Kerzenkörper aufweisen, stehen auf Quartalsbasis (bisher) sogar zwei „inside quarters“ zu Buche. Zu guter letzt haben sich die Bollinger Bänder sehr stark zusammengezogen – im Wochenbereich liegen die Begrenzungen des Volatilitätsindikators sogar so dicht beieinander wie noch niemals zuvor. In der Summe handelt es sich bei allen diesen Phänomen oftmals um einen Vorboten einer dynamischen Kursbewegung. Als Signalgeber, dass sich der erwartete Kursschub auf der Oberseite entlädt, definieren wir einen Anstieg über die Kombination aus den Hochs der letzten sechs Monate bei 8,37/52 EUR und dem nach wie vor dominierenden Baissetrend seit Juli 2007 (akt. bei 8,44 EUR). Gelingt der Befreiungsschlag, winken schnell wieder zweistellige Kursnotierungen. Als Absicherung bietet sich im Ausbruchsfall die 200-Tages-Linie (akt. bei 8,02 EUR) an. |