Lufthansa und Fraport belastet - Reisefieber ist noch nicht ausgebrochen
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Ferienzeit ist Reisezeit, aber das Flugzeug nutzen viele deutsche Urlauber in diesem Sommer bisher nicht dafür. Wie im Mai fällt auch im Juni das Passagieraufkommen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr verschwindend gering aus. Vor allem interkontinental bremst die Coronavirus-Pandemie.
Das Wichtigste zu Fraport und Lufthansa vorab:
Fraport will Verlängerung des Kurzarbeitergeldes
Lufthansa wird in Deutschland bald mehr Konkurrenz spüren
Der deutsche Luftmarkt setzt seine Erholung im Juni zwar fort. Das Passagieraufkommen liegt nach Angaben des Flughafenverbands (ADV) dabei aber nach wie vor auf einem verschwindend niedrigen Niveau - verglichen mit dem Vorjahreswert und nach wie vor aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.
Trotz der beginnenden Sommerferien und der Lockerung der Reisewarnungen in Europa waren demnach im Juni nicht nur leicht mehr Reisende in Flugzeuge gestiegen als im Mai. Laut ADV lag das Passagieraufkommen an allen deutschen Flughäfen zusammen im Juni nur bei 1,48 Millionen. Das entspricht lediglich 6,3 Prozent des Vorjahreswertes. Im Mai hatte der Verband sogar nur 2,1 Prozent des Wertes von Mai 2019 gezählt.
„Die Nachfrage entwickelt sich noch verhalten“, hieß es von Seiten des ADV. Dabei habe sich der Interkontinentalverkehr noch langsamer erholt als Inlands- und Europaflüge. Die Gründe dafür sieht der Verband bei den nach wie vor bis zum 31. August geltenden Reisewarnungen für Drittstaaten sowie dem Infektionsgeschehen an wichtigen Reisezielen wie den USA.
Hart getroffen sind daher Flughafenbetreiber, Flugzeughersteller und Fluglinien. Wie dramatisch die Situation ist, wird an den Zahlen von Fraport deutlich. Laut Unternehmensangaben hat der Flughafenbetreiber für die Hälfte seiner Belegschaft keine Beschäftigung über die nächsten 1,5 Jahre. Daher fordert Fraport-Chef Stefan Schulte eine Verlängerung der Kurzarbeit bis in den Sommer 2022 hinein. Die Krise in der amerikanischen Luftfahrtbranche spitzt sich ebenfalls zu. Nach United Airlines schickt auch American Airlines Mitarbeiter in den Zwangsurlaub. Betroffen sind 25.000 der rund 130.000 Mitarbeiter. Entlassungen sind vorerst bis Ende September aber nicht geplant.
Bei der Lufthansa ist die Situation trotz der Milliardenhilfen von der Bundesregierung ebenfalls angespannt und nun will der irische Billigflieger die Kranichlinie auf dem Heimatmarkt angreifen. Das bedeutet, dass Ryanair für frei gewordene Start- und Landerechte hierzulande mitbieten wird. Im Zuge des Rettungspakets für die Lufthansa muss der Konzern 24 Slots in Frankfurt und München an Wettbewerber abgeben.
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