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MÄRKTE AM MORGEN | Abwärtstrends bestimmen das Bild

Bei den Dauerthemen Brexit, Handelsstreit und Italien gibt es weiterhin keinen Durchbruch. Kommende Woche wollen US-Handelsminister Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin nach Peking reisen, um den Zeitplan für einen möglichen Deal mit China bis zum 1. März einzuhalten. Noch nicht gelöst ist auch der Haushaltsstreit in den USA. In einer Rede zur Lage der Nation beharrte US-Präsident Donald Trump bei seiner Forderung nach einer Grenzmauer zu Mexiko. Zudem kündigte er einen zweiten Gipfel mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un Ende Februar an.

Daimler-Gewinn bricht ein

Unter den DAX-Werten steht die Aktie der Munich Re im Blick. Nach dem Katastrophen-Jahr 2017 lag der Nettogewinn im vergangenen Jahr mit knapp 2,3 Mrd. Euro im Bereich der erwarteten Spanne von 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro. Einen Ausblick auf das laufende Jahr wird es erst auf der Bilanzpressekonferenz im März geben. Aktionäre können sich dennoch freuen, die Dividende wird stärker als erwartet von 8,60 Euro auf 9,25 Euro erhöht.

Mit Enttäuschung werden hingegen vorbörslich die Zahlen von Daimler aufgenommen. Im vergangenen Jahr rauschte das Ergebnis um 29 Prozent auf 7,25 Mrd. Euro in den Keller, der Umsatz legte um zwei Prozent auf 167 Mrd. Euro zu.

Einen Blick wert ist auch die Siemens-Aktie. Berichten zufolge steht die Zug-Fusion mit der französischen Alstom vor dem Aus. Die EU-Kommission wird den Zusammenschluss heute sehr wahrscheinlich verbieten. Beide Unternehmen wollten so schlagkräftiger sein gegen die zunehmende Konkurrenz aus China.

Konsolidierung am Gesamtmarkt

Der DAX wird nach dem gestrigen Sprung zunächst eine Verschnaufpause einlegen und steht vorbörslich 0,3 Prozent tiefer bei 11.340 Zählern. Auch die Vorgaben liefern wenig Impulse. In Tokio legte der Nikkei um 0,2 Prozent zu und folgte den Signalen von der Wall Street. Hier lagen erneut Tech-Aktien wie Apple weit oben in der Gunst der Anleger, der Nasdaq 100-Index rückte um 0,9 Prozent vor. Der Dow Jones stand zur Schlussglocke 0,7 Prozent höher. Nachbörslich meldete Walt Disney etwas besser als erwartete Zahlen.

An den Rohstoffmärkten büßten die Ölpreise wie schon am Vortag ein. Hier sorgt die Krise in Venezuela weiter für Nervosität. Etwas fester präsentierte sich zuletzt Gold, nachdem die US-Renditen nicht mehr weiter zulegten.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

Quelle

BNP Paribas ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon fast die Hälfte in den vier Heimatmärkten Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg beschäftigt.

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